Martin
Kleidungs-Recycling - Close the Loop von H&M #sponsored | Was is hier eigentlich los? | wihel.de
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Kleidungs-Recycling – Close the Loop von H&M #sponsored

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Was macht ihr eigentlich mit alten Klamotten? Die Mädels nutzen wahrscheinlich solche Späße wie Kleiderkreisel oder bringen die Klamotten ganz altmodisch noch zum Second-Hand-Laden – aber die Jungens unter euch? Ich weiß, ihr habt selten alte Klamotten, aber auch wir müssen irgendwann einsehen, dass eine Jeans zwar gut mal 20 Jahre halten kann – aber eben auch kaum länger.

Die letzte Aussortieraktion ist bei uns noch gar nicht so lange her und wer weiß, vielleicht kommt dieses Jahr auch noch eine Zweite dazu. Da landen regelmäßig Klamotten drin, die mir nicht mehr gefallen, langsam aber sicher ausgetragen sind oder welche, die ich mir von Line wieder hab aufschwatzen lassen, die mir aber eigentlich nicht wirklich gefallen. Doof, wenn man sowas kauft, aber ich red mich dann wenigstens mit der Unterstützung der Wirtschaft raus.

Bisher haben wir die Klamotten immer in irgendwelche Kleidertonnen geworfen, dieses Jahr dann auch mal drauf geachtet, dass das nicht irgendeine Tonne von irgendeinem dubiosen Verein ist und wären wir nicht früh dran gewesen, hätten wir wahrscheinlich alles zu einer der zahlreichen Flüchtlingssammelstellen geschafft.

Eine weitere Möglichkeit biett (wobei die Aktion für die Flüchtlinge nach wie vor die Beste ist) nun auch H&M an. Denn mit der Initiative Close the Loop sammelt nun auch Hennes & Mauritz alte Klamotten ein und lässt diese einen Prozess mit drei Stufen durchlaufen. Dabei wird entschieden, ob die Klamotten

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noch tragbar sind
– die Sachen werden ordentlich gewaschen und weltweit als Second-Hand-Kleidung wiederverkauft

wiederverwendet werden können
– das sind Sachen, die nicht mehr getragen werden können, aber umproduziert werden – zum Beispiel zu Putzlappen oder Dämmmaterial

oder wiederverwertbar sind
– das sind schlussendlich Klamotten, die für die ersten beiden Fälle nicht mehr in Frage kommen und die in ihre Textilienfasern „zerlegt“ werden um daraus wieder neue Stoffe zu machen

Passend dazu hat H&M auch gleich eine Collection zusammengestellt, die eben genau zeigt, dass man sich auch mit recycelter Kleidung durchaus sehen lassen kann.

Schöne Aktion, gerade im Hinblick auf den Gedanken der Wegwerfgesellschaft (wie eingangs beschrieben sind wir da auch kein vorzeigbares Beispiel) – außerdem schön zu sehen, dass auch in der Textilindustrie mittlerweile daran gewerkelt wird, dass Ressourcen eingespart werden.

Hoffen wir mal, dass das nicht nur eine Aktion war, sondern auch von Dauer ist.

[mit freundlicher Unterstützung von Hennes & Mauritz]

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