ReStory – Alte Elektronik reparieren als Spiel
So ein bisschen häufen sich gerade die Spiel-Empfehlungen, aber ich find das ehrlicherweise ganz gut – wenn die Welt jeden Tag ein bisschen mehr durchdreht, ist es ja nur natürlich, dass man sich in die schönen Dinge flüchtet und wenn das ein paar muckelige Stunden vor dem Rechner sind, dann kann das nicht verkehrt sein (Spoiler: Kann es doch, aber irgendwas ist ja immer). Was ich aber besonders an den Spielen, die mir in letzter Zeit unter die Nase gekommen sind, mag, ist, dass man sehr frei ist, wie viel Zeit man darin investiert. Es können mal ein paar Minuten sein, aber auch Stunden sind möglich – auch wenn es dann einigermaßen repetitiv wird.
Das Konzept von ReStory ist dabei auch gar nicht mal so neu, wer sich bei Steam umschaut, findet ein paar weitere Titel, in denen man irgendwelches Zeug repariert, seien es nun Autos, Häuser oder eben auch Technik-Gadgets. Der Unterschied kommt vor allem durch die Grafik, aber auch dass es bei ReStory gar nicht mal nur um den ganzen Technik-Kram geht, sondern die Figuren, die da ihr Zeug repariert haben wollen, auch immer eine passende Story dafür parat haben. Macht auch Sinn, warum sonst sollte man altes Zeug reparieren lassen, wenn man bessere Technik einfach neu kaufen kann?
Zwei kleine Wermutstropfen gibt es dann aber doch: Man muss ein bisschen Bock auf den japanischen Stil haben. Und etwas Geduld mitbringen, denn noch ist das Spiel nicht released – sieht aber im nachfolgenden Video schon ganz gut aus:
Betreibe eine altmodische Werkstatt für Elektronik in Tokio Mitte der Nullerjahre. Repariere kultige Spielkonsolen sowie Handys, Musikplayer und andere nostalgische Geräte, um mehr Kundschaft zu gewinnen. Hör den Menschen zu und fälle Entscheidungen, die sich auf den Laden und ihre Leben auswirken.
Wer mag, kann aber am aktuell laufenden Spieletest mitmachen. Ich hab mich angemeldet und werd spätestens am Wochenende dem ganzen mal etwas mehr Aufmerksamkeit schenken.
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