Trailer: The Death of Robin Hood
Ich hab keine Ahnung, wie oft Robin Hood in den letzten Jahr(zehnt)en verfilmt wurde, aber wenn wir mal ehrlich sind, der letzte Film, der wirklich was taugte, war der mit Kevin Costner. Und da reden wir mal eben von 1991, also auch schon wieder 35 Jahre. Denn das Ding mit Russell Crowe oder auch Taron Egerton ... puh ey, die schau ich mir nicht mal im linearen Fernsehen an, geschweige denn auf irgendwelchen Streaming-Diensten. Man könnte auch sagen, dass ... man das vielleicht mit Filmen zu der Figur lässt. Außerdem ist ja auch der Sycamore Gap Tree nicht mehr, nachdem er vor 3 Jahren in einem Akt von Vandalismus einfach gefällt wurde (aber wohl immerhin wieder austreibt).
Sehen andere nicht so und haben deswegen Hugh Jackman angehauen, ob der nicht auch noch mal den Bogenschützen mimen will. Will er, vielleicht weil auch er langsam in die Jahre kommt und daher den ebenfalls in die Jahre gekommenen König der Diebe ganz gut verkörpern kann. Wobei das ehrlicherweise auch alles ein bisschen an den alten Logan erinnert – irgendwo lebt er da zurückgezogen, hadert ganz erheblich mit seiner Vergangenheit und all den Verbrechen und dem vergossenen Blut und wartet eigentlich nur noch darauf, dass sein Leben ein Ende findet. Ist dann auch fast so weit, aber irgendwer muss dann ja doch noch dazwischenfunken und den Retter spielen. Mehr oder minder glücklicherweise bietet sich dann aber auch die Gelegenheit, doch noch sowas wie irdische Erlösung zu finden und ach ... machen wir uns nichts vor, das sieht halt nicht so wirklich nach Robin Hood aus. Oder gar einem guten Film ...
Mit dabei sind unter anderem Hugh Jackman, Jodie Comer, Bill Skarsgård, Murray Bartlett und Noah Jupe.
Aktuell ist der Kinostart noch unbekannt, vielleicht kommt das auch direkt auf einen der Streaming-Dienste und so grundsätzlich würde ich da nicht allzu viel Hoffnung reinstecken. Außer Jackman packt doch noch zur Überraschung aller die Krallen aus ...

