1D-Schach
Es ist ja nicht so, als wäre Schach an sich nicht schon herausfordernd genug, gleichzeitig zeigen uns aber ein paar Wenige, dass man das Spiel dennoch auf beeindruckend hohem Niveau beherrschen kann. Wobei man wohl eher weniger das Spiel beherrscht, als seinen Gegner – womöglich ist es am Ende aber auch nur ein Raten von Zügen, die der Gegner machen könnte. Und halt Fallen stellen. Oder so, ich hab das Schach nie gut gespielt, weil ich vielleicht auch einfach zu gutgläubig gegenüber meinen Mitmenschen bin. Oder halt nicht der große Stratege, der auf dem Schlachtfeld bestehen könnte.
Deswegen kann ich auch nur mit dem Kopf über die Schütteln, den die normale Variante nicht reicht und dann zum 3D-Schach wechseln. Als ob ein Spielfeld nicht völlig ausreichend wäre, nutzen die einfach mehrere Bretter, irgendwie übereinander und damit alles wesentlich komplexer. Oder komplizierter, je nach eigenen Fähigkeiten.
Entsprechend hellhörig bin ich geworden, als ich vom 1D-Schach gehört hab. 3D ist völlig utopisch, 2D gewohnt schwierig, aber wenn man eigentlich nur in eine Richtung die Figuren bewegen kann – das kann doch dann so schwer nicht sein. Da kann man es auch mal mit KI aufnehmen.
Dachte ich, aber Rowan Monk zeigt dann doch, dass es selbst nur mit einem äußerst minimierten Spielfeld und lediglich 3 Figuren gar nicht mal so einfach ist, einen Seig davonzutragen. Aber es ist möglich, wie der nachfolgende Screenshot beweist:
1d-chess is a new variant where you can play the beautiful game without all those unneccessary and complicated extra dimensions. Play as white against the AI. You might initally find it more difficult than expected, but assming optimal play, is there a forced win for white?
Wer gern auch eine Runde spielen will, geht einfach hier lang. Aber Finger weg vom Hinweis!
[via]
