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Alfie Templeman - Wait, I Lied - Was is hier eigentlich los Alfie Templeman - Wait, I Lied - Was is hier eigentlich los

Alfie Templeman – Wait, I Lied

Alfie Templeman - Wait, I Lied | Musik | Was is hier eigentlich los?

Hält das Indie-Zepter weiter fest in der Hand: Alfie Templeman hat mit seinen letzten Releases sehr eindeutig klargemacht, warum er schon lange als neuer Star am Indie-Firmament gilt. Nun setzt der 18-jährige UK-Shooting-Star seine Hitparade nahtlos fort und veröffentlichte bereits am 07. Mai sein neues Mini-Album Forever Isn’t Long Enough.

Über sein neues Mini-Album Forever Isn’t Long Enough verrät Alfie Templeman: “I wanted to make a refined and focused pop record – something more widescreen than an EP but more concise than a full-length album – with a feel somewhere between Fleetwood Mac’s Rumours and Tame Impala’s Currents. In making Forever Isn’t Long Enough I realised that I needed to slow down a little and work on things carefully. The songs took anywhere from one day to 4 months to 2 years to finish for this record, but I made sure each one was perfect, and I’ve never been more proud of how they all came out.”

Was augenscheinlich im Gewand einer ordentlichen ‘feel-good’-Platte daher kommt, offenbart auf den zweiten Blick ein Geflecht aus mal mehr, mal weniger tiefen Narben auf der doch so jungen Songwriterseele. Denn auch wenn der Titeltrack mit seinem catchy Funk-Groove und dancy Disco-Tunes Paradebeispiel für Alfies verspielten Sound steht, erzählen die Lyrics hingegen voll ehrlicher Intensität seiner frühkindlicher Lungenkrankheit und einem damit zusammenhängenden Krankenhausaufenthalt im letzten Jahr, und fungiert als Apell daran, das Leben in seinen schillerndsten Facetten und all seinen Farbschattierungen so zu nehmen & zu zelebrieren, wie es kommt.

Eine Mission, derer sich Alfie auf Shady mit hochkarätiger Unterstützung – denn auch das ist fast schon Tradition geworden – von Jungles Tom McFarland hingibt. Auf euphorisch heischenden Synthies rät das jungen Multitalent, sich von negativen Einflüssen abzuschotten und offeriert eine Anleitung zur Selbsthilfe, um mit sich im Reinen zu sein und das Leben zu genießen. Everybody’s Gonna Love Somebody hingegen könnte man (zumindest was den Entstehungsprozess anbelangt) wortwörtlich als Bedroom-Pop bezeichnen – geschrieben, eingespielt und produziert hat Alfie die Single nämlich in Eigenregie in seinem Schlafzimmer. Soundtechnisch zieht Everybody’s Gonna Love Somebody jedoch Inspiration aus groove-lastigem 80er-Pop, mit elegischen Saxophon-Passagen, im eng umschlungenen Tanz mit lebendigen Gitarren-Rhythmen. Bereits 2017 entstand die erste Version des Tracks, den Alfie über die Jahre immer weiter modifizierte, bis er nach einem Tears For Fears-Marathon auf die zündende Idee kam, die Produktion an Everybody Wants To Rule The World anzulehnen. Auch One More Day, der letzte Albumvorbote kommt als sehr gekonntes Understatement daher und bedient sich der Vocals der irischen Newcomerin April, um Alfie Templeman Vision bravourös zu konzipieren wie er erzählt: „One More Day is the most subtle song on the record. I wanted to make something that sounded like the soundtrack to a sunset. April made the song that extra bit special, her verse and harmonies really complimented the track and helps you to see its context really clearly”.

Inzwischen blickt Alfie Templeman auf ein beeindruckendes Media-Following, wurde von Apple aus einer globalen Shortlist aufstrebender Künstler handverlesen, um ihre #shotoniphone-Kampagne zu fronten, und trat für YouTube-Music als deren weltweiter „Foundry Artist“ in die Fußstapfen u.a. von Dua Lipa und Rosalia. Man darf gespannt sein, was mit dem Mini-Album noch alles kommt!

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Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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