Crystal Garden: Seasons – Chemie in schön
Das war ja schon wieder sowas von klar, kaum hab ich an dieser Stelle mal wieder ein bisschen mehr über Chemie damals in der Schule gerantet, kommt am nächsten Tag ein Video, dass Chemie wunderschön wirken lässt – und dann bin ich der Trottel, der genau diese Schönheit ja nur verkennt, weil er allgemein durch die Welt tölpelt und von nichts eine Ahnung hat. Da bleibt mir nur zu sagen: „Don't judge a book bei ist cover“. Natürlich kann Chemie total schön aussehen und ich erinner mich auch noch an die Einführungsstunde in das Fach, in der der Lehrer mit Farben, Dampf und Knallgeräuschen stark auf Inszenierung gesetzt hat – die Jahre danach haben aber dafür gesorgt, dass ich über Chemie so denke, wie ich über Chemie denke.
Daran ändert auch nicht das, was Beauty of Science nachfolgend zeigt, auch wenn ich natürlich zugeben muss, dass das eine ganz wunderbare Umsetzung von Wissenschaft und Kunst ist. Im Kern werden hier Kristalle „gezüchtet“, sofern man das so nennen darf. Vermutlich aber schon, weil ich öfter mal so Zeug sehe, bei dem man Kristalle züchten kann – keine Ahnung, ob das wirklich so ein Ding ist, hab ich nie ausprobiert. Glaube aber auch, dass Kristalle im gezüchteten Status nur bedingt viel Unterhaltungswert haben.
Crystal Garden: Seasons is an artist–nature co-authored crystallization art (Sci-Art) series. Guided by the principles of crystal growth, the work sets boundaries and conditions while allowing crystals to develop freely within them. By distilling seasonal imagery into an artistic language, it suspends nature's ever-renewing transformations in petri dishes—crystals layering like branches and leaves, blooming like clustered flowers. Dense crystalline formations conjure seasonal landscapes.
Ich mag Chemie trotzdem nicht, auch wenn das hier wirklich schön anzusehen ist.
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