Wir brauchen mehr Wackelaugen in der Welt - Was is hier eigentlich los

Wir brauchen mehr Wackelaugen in der Welt

Wir brauchen mehr Wackelaugen in der Welt | Design/Kunst | Was is hier eigentlich los?

Ich meine, ich hab das schon mal erzählt: Irgendwann in diesem oder letzten Sommer (Zeitgefühl, wo bist du?) haben Line und ich die Gunst der Stunde genutzt und sind mit einer Mission zu ihren Eltern gefahren, als die im Urlaub waren.

Die Mission: Spaß verbreiten. Schabernack treiben. Wackelaugen aufkleben. Und zwar richtig viele Wackelaugen. Denn wir das bei Schwiegermüttern so ist, die haben mindestens ein Fach mit unfassbar vielen Gewürzen und Dosen. Und dort haben wir kräftig Wackelaugen verteilt, was vor allem sehr niedlich aussieht. Ein paar haben wir auch auf Lampen und sonstige Gegenstände geklebt und waren recht zufrieden mit dem Ergebnis, zumindest ich. Line hingegen kämpfte mit wachsenden Zweifeln und dachte schon, dass ihre Mutter wahnsinnig wird – wurde sie aber nicht, im Gegenteil. Die fand das am Ende auch so witzig, dass noch immer viele der Augen dort kleben, wo wir sie hin geklebt haben.

Das Schöne ist: ich hab noch immer eine riesige Anzahl an Wackelaugen, sodass die nächste Aktion nur eine Frage der Zeit ist – sobald sich ein Opfer gefunden hat.

Was ich hingegen nicht wusste: Das war gar nicht mal so eine originelle Idee, sondern erlebte schon vor einigen Jahren einen kleinen Hype, schimpft sich schlichtweg Eyebombing und war bzw. ist eine Form von Street Art. Natürlich mit dem Ziel, anderen eine kleine Freude zu bereiten und im Gegensatz zu anderen Formen von Street Art sehr schnell angebracht und auch wieder leicht zu entfernen.

Die BBC hat vor 9 Jahren mal einen Beitrag dazu gemacht und den schauen wir uns jetzt einfach an:

Have you ever felt like inanimate objects are watching you? Well they might be – thanks to a growing movement called ‘eyebombing’. We went to meet the guys behind the craze.

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Klare Empfehlung von mir: Sollten wir unbedingt wieder aufleben lassen, weils einfach nur toll ist.

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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