Das Lorem Ipsum Mysterium - Was is hier eigentlich los

Das Lorem Ipsum Mysterium

Das Lorem Ipsum Mysterium Was gelernt

Das Lorem Ipsum Mysterium | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Von Lorem Ipsum hat bestimmt schon jeder mal gehört, quasi der Fülltext der Wahl, wenn es darum geht, dass man irgendwo Texte visualisieren will, ohne tatsächlich echte Texte zu verwenden. Kann im Web-Design sehr hilfreich sein oder auch im Print-Bereich. Blindtext ohne Bedeutung, wenn mal wieder nicht „form follows function“ gilt.

Kann man sich natürlich fragen, was das eigentlich soll, schließlich kann man ja auch einfach irgendeinen Text nehmen, den man findet. Aber zum einen stolpert man da schnell über Copyright-Fallen, zum anderen ist es mit bedeutungslosem Text deutlich einfacher, bestimmte Längen zu generieren, die man gerade braucht.

Schaut man sich den Anfang des Blindtextes an („Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit“) könnte man auch schnell auf den Gedanken kommen, dass da vielleicht doch Bedeutung hinter steckt und das einfach nur Latein wäre – allerdings gibt es zum Beispiel das Wort „Lorem“ so gar nicht im Lateinischen. Wobei das auch gar nicht mal so stimmt, denn weiter im Text findet man dann doch so Fragmente wie „Neque porro quisquam est, qui dolorem ipsum, quia dolor sit, amet, consectetur, adipisci velit“ („Ferner gibt es auch niemanden, der den Schmerz um seiner selbst willen liebt, der ihn sucht und haben will, einfach, weil es Schmerz ist“). Könnte Zufall sein, könnte aber auch daran liegen, dass der Lorem Ipsum-Blindtext vielleicht gar nicht so wahllos zusammengewürfelt ist, wie uns der zweite Eindruck glauben lassen will.

Denn auch andere Sprachen bzw. Wörter aus anderen Sprachen lassen sich im Text finden. Emily vom noch einigermaßen recht frischen YouTube-Kanal hat sich damit ein bisschen näher beschäftigt und geht dem Mysterium Lorem Ipsum ein bisschen mehr auf den Grund:

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Ich mag vor allem das Ende, als es heißt, dass eigentlich etwas völlig Bedeutungsloses über die Zeit doch eine ganz eigene Bedeutung bekommen hat. Und heißt auch, dass man den Kanal ruhig mal in seine Abo-Liste packen sollte.

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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