Martin
Der Slinky-Kung-Fu-Master | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Der Slinky-Kung-Fu-Master

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Was ich neben einem Gameboy (mittlerweile haben wir einen Nintendo DS zu Hause – muahahahahahah!) auch nie hatte: dieses verrückte, bunte Spiralfeder-Dingens, dass ganz alleine die Treppe runter gehen konnte. Das nennt sich wohl Slinky und ich war immer furchtbar neidisch, wenn andere Kinder so ein Teil zu Hause hatten und es nie die Beachtung kam, die es verdient hat. Wussten die denn nicht, was für ein wunderbares Spielzeug da lag? Diese Goldgrube der puren Freude und Unterhaltung – kein Blog der Welt kann auch nur annährend so viel Spaß bereiten, wie ein Slinky.

Vielleicht aus Unvermögen, vielleicht aber auch aus diesem speziellen Neid hab ich es trotz mangelnden Eigentums geschafft, zwei diese Slinkys in meinem Leben zu töten – und dabei hab ich die wirklich nur die Treppe runtergeschubst (die durfte man schubsen, die hatten ja keinen Joghurt im Rucksack!). Denn so mystisch die Faszination dieser Dinger auch war, so mystisch war es, dass die sich einfach verhedderten – und dann versucht mal, die doofen Plastikrillen wieder auseinander zu friemeln. Jede Steuererklärung ist leichter als das.

Slinky Bruce Lee (oder wie auch immer er heißen mag) hat all diese Probleme nicht gehabt und konnte so seine Lebenszeit damit verbringen, den Umgang mit dem Slinky bis zur Perfektion zu trainieren. Zeit, dass endlich der Menschheit in einer Sendung vorzustellen:

In a segment on Chinese national TV, this guy dressed like a Kung Fu master executes a string of tricks on a rainbow Slinky spring toy. Just like in Kung Fu competitions, his moves are called out by the announcer as he smoothly executes each one.

[via]

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