Die deutschen Abitur-Richtlinien

Die deutschen Abitur-Richtlinien

Jetzt kann ichs ja offen sagen: ich hab kein Abitur. Hat sich aus diversen (doofen) Gründen nicht ergeben, aber mit etwas Abstand und dem kleinen Blick auf meinen bisherigen Werdegang war das auch alles gar nicht so tragisch. Schließlich wissen wir mittlerweile seit 6 Jahren, dass man für „Quark ins Internet schreiben“ nicht zwingend ein Studium braucht – das mäßige Beherrschen der deutschen Sprache reicht vollkommen aus. Sowieso frag ich mich bis heute, wozu ich denn wissen muss, wie man eine Fläche unter einem Graphen berechnet – hilft mir weder beim Finden eines Parkplatzes noch beim allgemeinen Schmeißen des Haushaltes. Okay, Physik hat hier und da schon geholfen – aber mit dem Wissen, wie genau sich Zellen teilen hab ich meinen Kaffee auch noch nicht geschmackvoller hinbekommen.

Und wenn ich mir mal so anschaue, wie das ganze Abitur-System in Deutschland funktioniert, bin ich auch gar nicht so traurig, dass ich nicht zu denjenigen gehöre, die sich da durchkämpfen mussten. Und wenn ich mir mal auf Facebook anschaue, was aus einigen Mitschülern geworden ist – die hätten mit ihrer damaligen Zeit sicherlich auch Besseres anfangen können.

hat das Abitursystem in Deutschland mal ganz gut auf den Punkt gebracht – und da wundert sich noch einer über Fachkräftemangel und das anspruchsvolle Fernsehprogramm:

Bei der Bierherstellung ist in Deutschland alles genau geregelt, sie muss immer nach dem gleichen Reinheitsgebot erfolgen. Gut so! Beim Abitur ist das anders. Geht ja auch nur um Bildung.

Krank. Einfach nur krank.

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Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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