Die Restauration einer 60 Jahre alten Pinball-Maschine
Vor ein paar Wochen wurde ich gefragt, ob ich auch irgendwas zocken würde und ich sag mal so: Zum Glück hab ich in der Woche angefangen, mal wieder Cyberpunk 2077 neu anzufangen. Kommt einfach besser, als wenn man nur von sich geben kann, dass man irgendwelche Indie-Simulationen spielt, in denen man einen Video-Verleih-Laden managt oder eine Tankstelle betreibt. Wobei man sich natürlich auch nicht dafür schämen muss, wenn man nach Feierabend einfach nur das Hirn baumeln lassen will – aber es ist dann doch leichter mit Leuten über etwas zu sprechen, dass die meisten auch kennen.
Was mich dann auch daran erinnert hat, dass ich sogar noch aus einer Generation komme, bei der die Spiele, die das eigene OS von Haus aus mitgebracht hat, ein Ding waren. Minesweeper dürfte da vielen ein Begriff sein, aber Windows war auch mal so cool, dass es da sogar ein Pinball-Spiel gab. Vielleicht war das sogar das einzig Coole an Windows ...
Jedenfalls hab ich das auch teilweise recht exzessiv gespielt, hatte aber selbst keine Ahnung, worauf es bei Pinball eigentlich ankam, damit man möglichst viele Punkte erspielt. Hauptsache die Kugel bleibt im Spiel, der Rest ergibt sich von selbst und vielleicht war auch das gerade das Erfolgsrezept des Spiels – plus die sehr leichte Spielmechanik, denn einfach nur zur richtigen Zeit eine Taste drücken erfordert bekanntermaßen kein Hochschulstudium.
Genauso wenig Ahnung hab ich von richtigen Pinball-Automaten. Viel mehr noch würd ich mir son Ding nicht mal im realen Leben geben, weils auch einfach unfassbar laut ist und ich dafür dann doch zu introvertiert bin, als dass ich irgendwo großartig Aufmerksamkeit auf mich ziehen wollen würde. Gilt vielleicht auch für Pinball Russia, aber der weiß immerhin, wie die Dinger funktionieren und hat sich einfach mal einen Automaten von 1965 geschnappt und wieder auf Vordermann gebracht:
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Dann auch irgendwie überraschend, wie viel Technik da schon damals verbaut wurde, oder?
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