Ohne Handyhülle? Handyhölle! - Was is hier eigentlich los

Ohne Handyhülle? Handyhölle!

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Ohne Handyhülle? Handyhölle! | Gadgets | Was is hier eigentlich los?
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Ihr Handy funktioniert auch ohne Handyhülle. Es besitzt eine leidlich stabile Hülle, ein weitgehend kratzresistentes Display und verfügt über eine Technik, von der die Besatzung der ersten Mondrakete nur hätte träumen können. Trotzdem ist dringend angeraten, das Handy nicht ohne passende Hülle zu verwenden. Ganz gleich, ob Handyhülle für das iPhone 13 oder für ein anderes Modell: Die Hülle ist nicht nur ein modisches Accessoire. Sie bietet dem Smartphone außerdem in vielerlei Hinsicht einen guten Schutz.

  • Hitzeschutz: Elektrische Geräte mögen keine starke Hitze, wie sie zum Beispiel durch direkte Sonneneinstrahlung entstehen kann. Akku und Display können bereits ab Temperaturen von mehr als 35 Grad Schaden nehmen. Eine Handyhülle bietet Abhilfe. Insbesondere dann natürlich, wenn sie aus einem isolierenden Material wie Leder oder Neopren besteht.
  • Kälteschutz: Dass kalte Temperaturen schlecht sind für elektrische Geräte, erlebt man jeden Winter bei zahllosen Autobatterien. Auch ein Handy sollte dem Frost nicht ungeschützt ausgesetzt sein. Am besten ist es bei winterlichen Temperaturen in der warmen Manteltasche aufgehoben. Eine isolierende Handyhülle sorgt für den doppelten Schutz.
  • Schutz vor Kratzern: Zwar werden die meisten Smartphones mittlerweile mit einem relativ kratzfesten Glas ausgestattet. Außerdem gibt es im Handel spezielle Schutzfolien, die das Display zusätzlich vor dem Verkratzen schützen. Aber eben nur das Display, nicht die Rückseite oder die Ecken des Gerätes. Eine Handyhülle hingegen umschließt das Smartphone passgenau und sorgt für zusätzliche Sicherheit. Dies gilt auch, wenn man es unachtsam in die Tasche steckt, in der sich bereits spitze Gegenstände befinden.
  • Schutz vor Stürzen: Jedes Handy kann und darf mal herunterfallen. Die Hersteller testen die Geräte ausgiebig auf Stabilität. Deshalb sollten Sie sich aber nicht komplett in Sicherheit wiegen, denn ein ungeschütztes Handy kann so unglücklich fallen, dass es zu einem Totalschaden kommt.

Bei Handyhuellen.de weiß man um diese Knackpunkte und hat darauf zahlreiche Antworten in Form verschiedenster Handyhüllen gefunden.

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Welche Art Handyhülle ist empfehlenswert?

Zunächst einmal sollten Sie sich entscheiden, ob Sie ein Hard- oder ein Softcase für Ihr Handy benötigen. Das Hardcase besteht meistens aus Kunststoff, während ein Softcase eher aus Leder, Textilgewebe oder Silikon gefertigt ist. Ein Bumper bezeichnet lediglich einen stoßsicheren Rahmen aus Silikon, der um das Handy gelegt wird.

Die beiden üblichen Formen einer richtigen Handyhülle sind das Etui und das Flip-Case. Ersteres erinnert an eine Geldbörse, die sich seitlich auffalten lässt. Neben dem Handy finden hier auch Personalausweis und EC-Karte ihren Platz. Das Flip-Case hingegen ist ein Köcher, der das Handy über seine oberseitige Öffnung aufnimmt. Zwar ist diese Art der Handyhülle im Vergleich zur anderen etwas abgespeckt. Dafür hat man einen schnelleren Zugriff auf das Handy. Ein weiterer Vorteil zeigt sich, wenn Sie das Smartphone im Auto als Navigationssystem verwenden und in eine entsprechende Halterung klemmen wollen. Eine solche ist oftmals nicht für ein schutzumhülltes Handy ausgelegt. Aus dem Flip-Case können Sie es mit einem Handgriff vollständig herausnehmen, während dies bei einem Etui ein mühevolleres Unterfangen ist.

Worauf ist beim Material zu achten?

Achten Sie nicht nur auf die richtige Form, sondern auch auf das Material. Kunststoff ist bei Handyhüllen sehr weit verbreitet, da er billig ist und sich in jede Form und Farbe bringen lässt. Allerdings ist es nur begrenzt schlagresistent, hat keine so hochwertige Haptik und ist bei einem kleinen Defekt ein Fall für die Tonne. Vorteilhaft ist allerdings, dass Kunststoff staubdicht und wasserundurchlässig ist.

Textile Materialien können eine Alternative darstellen. Manchmal sogar eine selbst nach eigenen Vorstellungen hergestellte. Eine solche Handyhülle ist individuell und schützt so zuverlässig vor Kratzern wie vor Stößen. Wasser- und staubgeschützt ist das Handy dadurch allerdings nicht.

Etwas exotisch wirken Handyhüllen aus Metall. Solche Modelle sind sehr wertig und von wahrhaft cooler Eleganz. Allerdings können sie den Empfang beeinflussen und sich bei einem Kurzschluss als ungünstig erweisen.

Die beliebtesten Werkstoffe für Handyhüllen sind echtes und synthetisches Leder. Diese Materialien vereinen zahlreiche Vorteile anderer Materialien. So haben sie eine tolle Haptik, bieten einen guten Schutz vor Stößen und Kratzern und sind weitgehend wasserabweisend. Auch die Pflege einer Handyhülle aus Leder ist wenig aufwändig. Zudem halten diese Handyhüllen im Vergleich mit am längsten und bleiben dauerhaft schön.

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Warum muss die Handyhülle zum Modell passen?

Natürlich liegt es auf der Hand, dass ein Smartphone exakt in seine Hülle passen muss. Insbesondere bei einem Etui kommt es aber auf weitere Details an. Da das Smartphone dauerhaft in dieser Hülle verbleibt, müssen Lautsprecher, Mikrophon, Kamera sowie Anschlüsse für Headset und Ladekabel so ausgespart sein, dass man sie jederzeit erreichen kann.

Bei älteren oder exotischen Handymodellen sucht man im niedergelassenen Handel oftmals vergeblich nach einer passenden Handyhülle. Deshalb muss man allerdings nicht zu einer in vielen Hinsichten improvisiert wirkenden Universalhülle greifen oder das Handy deshalb ungeschützt verwenden. Im Online-Handel kann man auch für äußerst betagte Smartphones maßgeschneiderte Hüllen finden.

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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