(Don’t feed the) Ducks
Sollte man eigentlich wissen, weiß aber keiner, wenn es niemand sagt: Man sollte keine Enten füttern. Wussten zum Beispiel die Vorbesitzer unseres Hauses eher weniger, denn wie uns unsere aktuellen Nachbarn erzählt haben, fanden die das irgendwie cool, nachts um halb vier ganze Toastbrote an Enten auf dem eigenen Grundstück zu verfüttern. Ein bisschen versteh ich das, wenn man selbst keine Haustiere hat, ist das durchaus cool, wenn man von Enten regelmäßig Besuch bekommt und sich sowas wie eine Pseudo-Freundschaft entwickelt (die ja aber nur durch die Nahrungsabhängigkeit besteht).
Das Problem ist nur: nachts um halb vier wollen andere schlafen und wenn da nebenan die große Quak-Orgie los geht ... da kann sich der Stresspegel schon leicht erhöhen. Viel schlimmer ist aber, dass Enten eigentlich gar nicht mal so gut mit (altem) Brot umgehen können und sowieso ist das irgendwo auch schon ein unnatürlicher Eingriff in die natürlichen Abläufe. Und für uns war es dann auch maximal nervig, die Viecher erstmal wieder so zu trainieren, dass die hier nicht regelmä0g vorbeischauen (und nebenbei alles vollscheißen).
Ein bisschen thematisiert das auch AJ Jeffries in seinem kleinen Animationsfilmchen „Ducks“, allerdings in einem Park. Wirkt anfänglich noch relativ normal, dreht dann aber gegen Ende doch ordentlich auf und rüttelt ganz gewaltig am Absurditätsbaum. Und lässt zumindest mich darüber nachdenken, dass nach den Orkas, die mittlerweile Boote attackieren vielleicht Enten die nächsten sind, die den Aufstand proben ...
A perfectly normal day in the park
Written, Directed, Designed and Animated by : AJ Jefferies
Music and Sound Design : Megalithic Sound
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Schon wild, oder?
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