Eaves Wilder - Hurricane Girl
Nachdem die Londonerin Eaves Wilder ihren Indie-Shoegaze-Rock-Song Everybody Talks veröffentlicht hat, kam kurz danach die Ankündigung zu ihrem Debütalbum – mittlerweile seit Mitte April erschienen.
Gleichzeitig zur Ankündigung teilte sie die Single Hurricane Girl – eine stürmische Absichtserklärung, die das Tor in ihre neue Soundwelt aufstößt.
Der Track ist eine Synergie aus durchscheinenden Shoegaze-Harmonien und elementaren Rockgitarren, die in Dream Rock mit explosiven Live-Drums ausbrechen. Wilders sanfte, intime Stimme durchdringt den Dunst der fuzzigen Riffs und verbindet Süße mit Kraft – hochspannend und hyperfeminin, heavy und ätherisch zugleich.
Das ist mein Versuch im Bereich der Rockmusik. Ich liebe Pearl Jam, ich liebe Jane's Addiction, ich liebe Stone Temple Pilots, Soundgarden und Aerosmith. Ich liebe es, wie selbstbewusst und mitreißend sie klingen. Als ich zum ersten Mal Pearl Jam hörte, war ich auf einem Berg und wollte auch Bergmusik machen. Songs mit elementarer Tonleiter.
Als sie Hurricane Girl geschrieben hat, ging es in dem Lied zuerst darum, wie Menschen einen in ihren Bann ziehen und Verwüstung in einem verursachen können. Mittlerweile ist es in ein Lied der Selbstreflexion gewandelt, was schließlich zur Namensgebung des Albums Little Miss Sunshine geführt hat:
Ich möchte gerne ein sonniges, positives Gemüt haben, aber das ist von Natur aus nicht der Fall. Männliche Songwriter, die extremen Stimmungsschwankungen unterliegen – das wird irgendwie zu einem Teil dessen, was sie zu Genies macht. Daher denke ich, dass es wichtig ist, als Frau offen mit seinen Stimmungsschwankungen umzugehen. Denn wir haben oft mehr Ausreden – und es ist ungesund, sie zu unterdrücken.
Du siehst gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicke auf eine der Schaltflächen. Bitte beachten, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden können.
Du magst die Musik?
Dann folge doch einfach der Playlist von wihel.de auf Spotify!

