Ein Archiv voller Toiletten-3D-Scans
Wenn man sich mit 3D-Druck beschäftigt, dann landet man unweigerlich auch irgendwann zumindest in der Nähe von 3D-Scans. Konstruieren kann man ja einiges, hab ich auch schon gemacht, sobald es aber komplexer wird und man Dinge „nachbauen“ soll oder muss, macht ein 3D-Scan eventuell auch Sinn. Das Problem ist nur ... das ist schnell genauso ein rabbit hole wie 3D-Druck selbst und greift natürlich auch je nach Ausstattung schnell sehr tief in die Tasche. Und damit allein ist ja noch nicht garantiert, dass man einfach nur was einscannt und dann direkt den Drucker anschmeißen kann. Also glaub ich, habe bisher ganz gut vermeiden können, da reinzufallen.
Aber nicht nur für den 3D-Druck machen solche Scans Sinn. Kann mir gut vorstellen, dass da auch Architekten, Ingenieure und anderes Handwerk durchaus sinnvolle Einsatzzwecke finden dürften. Genauso sicherlich auch in der Medizin, in der Archäologie oder schlichtweg bei Kunst und Design. Will sagen: Macht schon Sinn, dass man das machen kann.
Vor allem aber auch, wenn man einfach ein Archiv von öffentlichen Toiletten erstellen will, denn es dürfte für ein einzelnes Menschenwesen schwer sein, sämtliche Toiletten auf diesem Planeten zu besuchen. Wobei, hat das schon mal jemand versucht? Kann man das ausrechnen, wie viel Zeit man dafür bräuchte und so herausfinden, ob das möglich ist? Vielleicht, vielleicht auch nicht – aber daher betrachte ich das erstmal als Präventiv-Lösung für den Fall, dass es eben NICHT möglich ist: Das Restroom-Archiv.
Das wurde von Jake Welch gebaut und wird natürlich nach und nach befüllt – wenn er das komplett selbst macht, beantwortet er damit auch gleich meine vorherigen Fragen, erspart dann aber immerhin jemand anderem den gleichen Aufwand.
Wie dem auch sei, drei Klos aus Deutschland sind immerhin schon bereits enthalten. Wer gern auch ein bisschen Klo-Hopping betreiben will, geht einfach hier lang.
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