Martin
Ein Zug, mitten im Stadion | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Ein Zug, mitten im Stadion

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Eine meiner liebsten Selbstbelügungen (Markeneintragung für diese Wortschöpfung läuft) hängt mit meiner Vergangenheit als eingefleischter Fußballfan zusammen. Neulich erst erwähnt gibt es den Verein nicht mehr und nein, es war weder der VfB Leipzig noch Lokomotive Leipzig, wobei es die Vögel irgendwie ja wieder gibt.

Denn gern erzähl ich hin und wieder mal, dass ich es vermisse, jedes zweite Wochenende zu den Spielen zu gehen – das Ritual des kleinen Mannes und irgendwie hatte man ja auch immer Spaß dabei, gerade in der Aufstiegssaison.

Tatsache aber ist: wir reden hier von Fußball in der Oberliga, der vielleicht für einige aus der Stadt eine Bedeutung hat, aber sonst nicht der Rede wert ist. Wir reden hier von einem Verein, der seit Jahrzehnten ums (finanzielle) Überleben kämpfte und am Ende daran zu Grunde ging (ja ich weiß, hauptsächlich lag es an den Funktionären – hängt ja irgendwie alles zusammen). Und wir reden hier von Spaß, der viel zu oft darin mündete, dass man sauer nach Hause ging, weil die Akteure auf dem Rasen sich dümmer anstellten als die Figuren aus Berlin – Tag & Nacht. Zumindest war so unser Eindruck, den wir auch nur gewonnen haben, weil ja immer nur einer Bundestrainer sein kann und nicht wir alle zusammen.

Worauf ich hinaus will: das Leben des Fußballfans eines kleineren Vereins ist kein leichtes und damit mein ich nicht die unbequemen Sitzplätze, die nicht vorhanden sind.

Ein passenedes Beispiel sind die Fans des slowakischen Klubs TJ Tatran Čierny Balog. Die müssen nicht nur unterklassigen Fußball ertragen – bei denen fährt auch schon mal einfach ein Zug durchs Stadion:

Immerhin: ein Spielhighlight ist damit garantiert.

[via]

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