Eine Schreibmaschine aus dem 3D-Drucker
Zumindest ist das hier fast eine Schreibmaschine, aber doch ein bisschen anders. Vor allem passt es aber ganz gut, denn auch ich hab wieder angefangen, ein bisschen mit dem 3D-Drucker rumzuspielen. Zum einen hab ich endlich eine Möglichkeit gefunden, wie man Gürtel nicht einfach stumpf in der Schublade rumliegen hat, zum anderen hat die Lütte eine Brücke für ihre Brio-Eisenbahn bekommen. Oder besser gesagt Mama, denn die hat den Wunsch platziert.
Am meisten freu ich mich aber, dass ich endlich mal Spoolman eingerichtet und mit einem kleinen Sync-Tool verbunden hab, sodass ich ab sofort meine ganzen Filament-Rollen nicht nur rumfliegen hab, sondern nun auch sehen kann, wie viel Material da noch drauf ist. Also genauer, gesehen hab ich das auch schon vorher, aber diese grobe Schätzung mit den Augen hat schon so manches Mal dazu geführt, dass ich Drucke nicht fertig stellen konnte, weil die Rolle plötzlich leer war. Besonders ärgerlich, wenn wir da von stundenlangen Drucken reden und die letzten 10% fehlen.
Ein Problem, dass vielleicht auch Unnecessary Automation kennt, aber darum soll es hier nicht gehen. Sondern um eine dann doch leicht verrückte Schreibmaschine. Die ist nicht unbedingt verrückt, weil sie per Computer gesteuert wird, sondern weil sie vor allem durch ein IBM Selectric golf ball die Tinte aufs Papier bringt. Irgendwo hier auf dem Blog gibt es auch das industriell hergestellte Modell – finde ich natürlich auf die Schnelle nicht mehr.
Der große Unterschied bei den Dingern ist aber sehr offensichtlich: Statt einzelne Stempel, die gegen das Papier gefeuert werden, kommt ein Ball zum Einsatz, auf dem alle Buchstaben vorhanden sind und der dann einfach nur passend gedreht wird. Sieht cool aus, hat sich aber in der Praxis nur bedingt bewährt, taugt aber immerhin, um kleine Bildchen mühsam zu drucken:
Auch das wieder eher ein Projekt, das eigentlich keiner braucht, am Ende aber doch irgendwie sehr cool ist.
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