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Foo Fighters – The Line

„Ich wollte das Foo Fighters-Album mit dem fettesten Sound aller Zeiten machen. Eine gigantische Rock-Platte, aber mit einem Greg-Kurstin-esken Feeling für Melodie und Arrangement… eine Motörhead-Version von ‚Sgt. Pepper‘… oder so etwas in der Art“.

So liest sich Dave Grohls „Mission Statement“, mit dem sich die Foo Fighters an ihr neuntes Album machten, das passenderweise den Titel Concrete And Gold trägt. Wie bereits in dem vorab veröffentlichten Song „Run“ vereinen sich auf Concrete And Gold – erstmals unter der Regie von Adele/P!NK/Sia-Produzent Greg Kurstin – brettharte Foo Fighters-Gitarrenriffs mit großen, komplexen Melodiestrukturen.

Die unerwartete Zusammenarbeit von Kurstin und den Foo Fighters ist das Ergebnis einer Reihe von ungewöhnlichen musikalischen Vorlieben und Zufallstreffen. Als Grohl vor etwa vier Jahren beim Autofahren im Radio zum ersten Mal den Song Again And Again von Kurstins Band The Bird & The Bee hörte, war der Foo Fighters-Mastermind völlig begeistert: „Es blies mich einfach um… es war viel filigraner als alles, was ich jemals zuvor gehört hatte und ich war sofort völlig besessen von dem Song.“

Einige Monate später erspähte er „den Typen von The Bird & The Bee“ zufällig irgendwo und gab sich als Fanboy zu erkennen. Die beiden freundeten sich an, stellten fest, dass sie viele gemeinsame musikalische Vorlieben teilten und Grohl erfuhr, dass seine neue Lieblingsband aufgrund von Kurstins Auftragslage als Produzent auf Eis lag. Während die Foo Fighters ihr Album Sonic Highways aufnahmen und veröffentlichen, sich Knochen brachen, und im Verlauf einer der erfolgreichsten Tourneen des Jahres 2015 zahllose Stadien und Arenen ausverkauften, „war Greg einer der größten Produzenten der Welt geworden“, erinnert sich Grohl.

Mit der Aufgabe vor Augen, ein nächstes Foo Fighters Album zu schreiben und aufzunehmen, tat Grohl, was er immer tut: er suchte für seine Band nach einer neuen Herausforderung: „Ich dachte, dass Greg möglicherweise der Mann ist, den wir als Produzenten anfragen sollten, denn er hatte noch nie ein Heavy-Rock-Album produziert und wir hatten noch nie mit einem Pop-Produzenten gearbeitet.“ Als Mischer und Studio Engineer wurde Darrel Thorp verpflichtet. Gemeinsam nahm man sich das Motto „eine Motörhead-Version von „Sgt. Pepper“… oder so etwas in der Art“ als Blaupause und buchte heimlich das angesehene EastWest-Studio in Hollywood, um die Vermählung der beide musikalischen Extreme zu vollziehen. Oder wie Grohl es zusammenfasst: „Unser Krach und Gregs riesiges Gehirn plus all seine ausgeklügelten Arrangements und Kompositionen.“

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Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.
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