Glashütte Trash Clock
Diesen Beitrag gibt es auch nur, weil ich noch mal Hand an meine selbst zusammengelötete Uhr gelegt hab. Wir erinnern uns noch mal: Als ich vor einigen Jahren das Löten gelernt und für mich entdeckt hab (es ist fast schon peinlich, weil das eigentlich wirklich kein Ding ist, aber wenn man es bisher nie gemacht hat und damit nicht konnte ...), sind hier auch schnell ein paar Bausätze ins Haus gekommen.
Darunter eine Uhr, für die ich dann sogar ein Gehäuse gedruckt hab. Dann lag der ganze Kram sehr lange einfach rum, bis ich vor ein paar Wochen Zeit gefunden hab, das Ding endlich mal richtig in Betrieb zu nehmen. Seitdem hat die Uhr hier fleißig jede Stunde die Zeit angesagt, allerdings ... auf Englisch. Und mit einer sehr furchtbaren Melodie am Anfang.
Also die KI angeschmissen, die Firmware auseinandergenommen und meine eigenen Ansagen und Töne da reingeschraubt. Funktioniert bisher ganz gut, wobei ich hier noch nicht jede Ansage für jede Stunde tatsächlich überprüft hab. Ändert aber nichts an der Story, dass ich mal meine eigene Uhr zusammengebaut hab.
So ähnlich macht das auch Niklas Roy, wobei hier der technische Faktor und der eigentliche Nutzen – wissen, wie spät es ist – gar nicht so sehr im Vordergrund steht. Dem Künstler geht es eher darum, einfach Dinge zu nehmen, die ihm gerade vor die Nase kommen, und daraus Kunst mit Mehrwert zu erschaffen. Also behaupte ich mal, vielleicht ist er aber auch einfach nur Tüftler mit künstlerischem Anspruch.
Jedenfalls ist dabei die Glashütte Trash Clock entstanden:
Glashütte Trash Clock” is a fully functioning clockwork made from trash and other stuff that I found in Glashütte, Saxony. Since the mechanism just runs for about half an hour, it only displays just seconds and minutes, striking a gong whenever the minute hand reaches the 12 o'clock position. As a little extra, the clock also triggers an external randomizer just before it runs out of energy.
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Würde ich mir so nicht ins Haus stellen, finde aber cool, dass das tatsächlich funktioniert. Und irgendwie bleibt man da mit den Augen doch erstaunlich lange hängen.
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