GTA: Wie Zufall eines der erfolgreichsten Spiele überhaupt ermöglichte
Ich hab neulich noch irgendwie die bahnbrechende Headline gelesen, dass es mit dem Marketing zu GTA 6 bald losgehen soll und ich sag mal so: wenn das schon eine Meldung wert ist, dann ist entweder der Hype mittlerweile unnormal groß geworden oder wir haben langsam wirklich jedes Gespür für Nachrichten verlernt und schnappen uns einfach alles, was irgendwie nur ansatzweise nach Neuigkeit riecht. Beides nicht unbedingt ein Ideal-Szenario.
Auf der anderen Seite kann ich schon verstehen, dass man sich auf das Spiel freut, ich mein GTA 5 ist ja nicht ohne Grund nach wie vor eine absolute Gelddruckmaschine. Das Ding ist halt nur: Erwartungen können auch irgendwann ein Level erreichen, bei dem sie einfach nicht mehr erfüllbar sind. Und nur weil da schon irgendwas um die 8 Jahre dran gewerkelt wurde, heißt das nicht, dass es automatisch gut wird.
Ebenso könnte man das aber auch alles einfach ignorieren, denn die Macher der GTA-Reihe hatten sicher nicht nur ein Mal Glück im Leben und oft ist es auch einfach nur der Zufall, der darüber entscheidet, ob man durchstartet – oder halt nicht. Und das wissen die vermutlich sehr gut, denn im Endeffekt waren es tatsächlich Zufälle (oder gar Bugs) die GTA überhaupt zu dem gemacht haben, was es mittlerweile ist. War dann unter anderem auch der Grund, warum ich sehr lange sehr oft versucht hab, einfach nur ein unbescholtener Bürger zu sein ...
NIVIS hat das ganz gut auf den Punkt gebracht und erzählt einfach mal ein bisschen:
Tracing the turbulent development of DMA Design's ambitious project, this story highlights how a crucial programming bug and a clever publicity strategy turned a failing concept into a groundbreaking industry titan.
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Und ja, ein wenig freu ich mich auf GTA 6 auch.
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