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Thom and the Wolves - Ordinary Life | Was is hier eigentlich los

Thom and the Wolves – Ordinary Life

Thom and the Wolves - Ordinary Life | Musik | Was is hier eigentlich los?

Schon aus einigen hundert Metern Entfernung ist sie zu hören – eine Stimme, welche in ihrer Intimität zuweilen an Jeff Buckley oder Damien Rice erinnert und doch irgendwie völlig einzigartig daherkommt, begleitet von einer mit warmen Klängen gespielten Gitarre. Ob in Berlin, Hamburg oder Dresden: mit geschlossenen Augen und scheinbar ganz bei sich, gelingt es dem jungen Musiker Thom oft schon nach wenigen Momenten, die Menschen mit seinen Songs zu berühren und sie mitzunehmen auf eine Reise in seine Welt.

Durch den musikalischen Erfolg seines älteren Bruders, reifte im Jahre 2004 in dem damals zwölfjährigen Thom der Wunsch, später einmal selbst Musiker zu werden. Als Autodidakt brachte er sich das Spielen der Gitarre bei, um 10 Jahre später schließlich dem Ruf seines Herzens zu folgen und als Straßenmusiker durch Europa und die Vereinigten Staaten zu reisen. Besonders seine Zeit in Los Angeles inspirierte Thom, welcher sich bis dato lediglich als Gitarrist in mehreren Bands engagiert hatte, zum Schreiben seiner ersten eigenen EP, von welcher der Song Come On Over u.a. in Tom Robinson’s BBC Introducing Radio Show gefeatured worden war. Zurück in Deutschland zog es Thom in das kreative Berlin. Bei einem seiner dortigen Auftritte lernte er den als Almost Charlie bekannten Musiker und Produzenten Dirk Homuth kennen, mit dessen Unterstützung schließlich sein erstes Solo Album The Gold In Everything entstand.

Der Song The Art Of Being Alone schaffte es in die Radio Eins Rotation und lief im Rahmen einer Kooperation für einen Werbespot zwischen Sennheiser und den Eisbären Berlin vor jedem Heimspiel in der Mercedes Benz Arena. Für das nun erscheinende Album, Thom & The Wolves gelang es dem 27-jährigen Musiker und seiner Band, Matteo Pavesi als Arrangeur zu gewinnen. Über zwei Jahre entstand in Studios in Berlin und Hamburg eine Indie-Rock Platte, welche in ihrer stilistischen Ausrichtung an Acts wie Radiohead, Jeff Buckley oder Big Thief erinnert. Das dem Zeitgeist folgende Album klingt älter und weiser als sein Vorgänger, erzählt Geschichten, die uns alle betreffen, nimmt uns mit auf eine Reise durch Höhen und Tiefen des Lebens und lehrt uns unser tägliches Handeln und Denken zu hinterfragen. Um diesem Inhalt auch visuell gerecht zu werden, reiste Thom nach London und ließ eigens für das Cover der Platte sein Auge durch den Künstler Sandro Kopp portraitieren. In einigen Stunden entstand hier ein Gemälde, welches einen intimen Blick auf Thom’s Seele und sein Schaffen ermöglicht.

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Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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