Warum man Strichcodes nicht teilen sollte
Zugegeben, das ist jetzt hier nicht das spannendste Video, dass das Internet je gesehen hat, aber es behandelt ein Thema, dass manch einer vielleicht gar nicht auf dem Schirm hatte. Und im Zug der Debatten hinsichtlich von Social Media-verboten von Jugendlichen und Kindern passt es auch, denn ich bin da kein wirklich großer Fan von.
Ich weiß leider nicht mehr, wer es gesagt hat, aber ich hab neulich dazu einen schlauen Satz gelesen, der in etwa so ging: Gerade in den Corona-Jahren war das Internet die einzige Möglichkeit für Jugendliche, überhaupt irgendwie sozial in Kontakt zu treten. Und jetzt kommen „die Alten“ daher und sagen, dass sie das auch nicht mehr nutzen dürfen.
Natürlich ist die aktuelle Form der Nutzung hundsgemein gefährlich aber diese dauerhafte Reflex mit Verboten ums ich zu werfen, war auch schon vor Jahren reine Symptom-Bekämpfung und zeugt eigentlich nur davon, dass da entweder kein Wille zur Schulung von Medienkompetenz gegeben ist – oder man es einfach nicht kann. Und wenn wir ehrlich sind, es ist vermutlich eine ganz wilde Mischung aus beidem. Aber hey, wäre ja auch anders wild, wenn wir unsere Kids als Zukunft betrachten würden, ich mein ... hat bei uns ja auch keiner gemacht, oder?
Zurück zum Thema: Rainbolt zeigt nachfolgend, warum es eine schlechte Idee ist, Barcodes in die Kamera zu halten oder sonst wie ins Internet zu stellen. Wer das mit Prepaid- und Kreditkarten schon gemacht hat, weiß wie schnell man damit die Scheiße am Schuh und das Geld verloren haben kann, bei einem Boarding Pass Code ist das aber noch mal eine ganze Nummer anders. Denn was da so kryptisch aussieht, ist in Wahrheit ziemlich gut lesbar und die dafür nötigen Tools sind nicht mal einen Steinwurf weit entfernt:
Du siehst gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicke auf eine der Schaltflächen. Bitte beachten, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden können.
Medienkompetenz, ich sagte es bereits. Und vielleicht hilft auch einfach der simple Satz: Nur weil ich etwas tun (hier „teilen“) kann, heißt das nicht, dass ich es auch tun muss.
[via]
