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Wenn man Polizisten nach Racial Profiling fragt | Was is hier eigentlich los?
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Wenn man Polizisten nach Racial Profiling fragt

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Wer den Begriff „Racial Profiling“ bisher nicht kannte: gemeint damit ist ein Agieren von Polizisten und anderen Exekutivkräften, die sich vor allem nach äußerlichen Merkmalen wie Rasse, ethnische Zugehörigkeit oder nationaler Herkunft basiert. Oder anders ausgedrückt: wer wie ein Ausländer aussieht, wird besonders häufig kontrolliert und / oder durchsucht.

In Deutschland fehlt dazu eine entsprechende juristische Regelung, in den USA und Großbritannien ist es hingegen verboten. Viel mehr noch hat das Verwaltungsgericht Koblenz im Jahr 2012 Racial Profiling als legal deklariert, die Entscheidung wurde später vom Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz für wirkungslos erklärt.

Ändert aber nichts daran, dass eine vermehrte Kontrolle von bestimmten Personengruppen einer Diskriminierung gleich kommt – die grundsätzliche Vermutung ist eine Vorverurteilung, die nur auf äußerlichen Merkmalen beruht. Ein Umstand, den Mano Lorca nur zu gut kennt, passt er doch laut Polizeiangaben genau in eben jenes Raster – logisch, dass ihn das auf Dauer nervt, würde mir genauso auf den Sack gehen.

Als er mal wieder kontrolliert wird, fragt er die Beamten einfach mal, wieso auch er immer wieder kontrolliert wird – immerhin sei er bei den letzten 15 Kontrollen jedes Mal dabei gewesen. Vielleicht gibt es ja doch eine Möglichkeit, wie er etwas anders machen kann, um dieser grundsätzlichen Vorverurteilung zu entgehen.

Es ist kein Spoiler, wenn ich bereits vor dem Video sage: die Beamten stellen sich alles andere als klug bei ihrer Argumentation an:

Das mit dem Humor meinten die wirklich ernst oder?

[via]

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