Wie der Lunar Rover funktioniert
Vor ein paar Tagen hatten wir bereits die leicht aberwitzige Idee, dass da jemand mit fragwürdigem Namen vorhat, ein Hotel auf dem Mond zu eröffnen. Aber hey, visionäre Gedanken brauchen wir irgendwo auch, wie sonst sollten wir den wissenschaftlichen Stillstand des 20. Jahrhunderts entgegentreten? Eben. Und ich sag mal so, mit Touristen dürfte das Ding auch nicht gerade überlaufen sein, dafür ist die Anreise dann doch zu beschwerlich.
Ein bisschen realistischer ist da schon die nächste Mondmission, denn scheinbar ist vor ein paar Tagen die dafür vorgesehene Rakete endlich an ihrem Startplatz angekommen. Die Rede ist natürlich von Artemis 2, die dafür sorgen soll, dass nach mehr als 50 Jahren mal wieder jemand einen Fuß auf den Erdtrabanten setzen soll. Bisschen nach dem Rechten schauen, vielleicht mal feucht durchwischen – was man halt so macht, wenn man länger nicht mehr da war. 12 Stunden hat allein der Transport von der Werkshalle bis hin zum Startplatz gedauert, aber ist ja auch nicht so, als ob die Menschheit finanzielle Mittel nicht sinnvoller einsetzen könnte.
Wobei, eine Landung ist dabei wohl noch nicht vorgesehen, erstmal geht es scheinbar nur darum, den Mond zu umrunden. 10 Tage sind dafür vorgesehen und ein bisschen dauert das wohl alles auch noch – im Februar soll es nach aktuellem Stand losgehen, wobei es ja nicht gerade selten vorkommt, dass Starts auch verschoben werden.
Wenn es dann aber doch mal ans Landen geht, macht es vermutlich auch Sinn, ein Fahrzeug dabei zu haben. Der NASA Lunar Rover war da bisher die Wahl und das aus gutem Grund, denn es ist dann doch ein bisschen mehr als nur 4 Räder und ein bisschen Motorisierung:
Schon ein bisschen krass, was da an Hirnschmalz reingegangen ist, gerade weil man ja nur sehr bedingt "hier unten" testen kann.

