Wie New York an sein Wasser kommt
Vor ein paar Wochen habe ich – aufgrund eines neuen TikTok-Rabbit-Holes – mal wieder angefangen, Cities Skylines zu spielen. Bisschen Städte aufbauen, Menschen beherbergen, Wirtschaft ankurbeln und versuchen, dem Stau-Chaos Herr zu werden. Was Hamburg nicht kann, kann doch so schwer nicht sein, also muss man selbst mal ran.
Wie sich herausstellt, ist das am Anfang auch alles kein Problem, aber sobald die Stadt größer wird und diese verdammten Menschen mit ihren verdammten Autos die Straßen verstopfen, wird's halt doch hektisch bis chaotisch und am Ende löschst du ein Feuer, während zwei andere entstehen. Denn die Erkenntnis kommt dann auch recht schnell: Das ist ein Spiel, in das man sich herrlich reinnerden kann und vermutlich auch muss.
Dabei hab ich extra schon die zweite Ausgabe angefangen, denn bei dem ersten Teil musste ich doch recht schnell feststellen, dass das alles noch mal komplizierter bereits bei den Basics werden kann, nämlich bei der simplen Versorgung der Stadtbewohner mit Wasser (und Abwasser). Das ist beim zweiten Teil deutlich vereinfacht wurden, passt aber ganz gut zum nachfolgenden Video – denn hier geht es darum, wie eine sehr reale Stadt mit Wasser versorgt wird. Und weil nicht gekleckert wird, geht es auch direkt um New York, einer der größten Städte der Welt.
Und damit wir beim „nicht kleckern“ direkt bleiben, wird die Stadt natürlich über ein System versorgt, dass sich direkt über hunderte Kilometer erstreckt. Um nicht zu sagen: Macht man sich auch eher selten Gedanken drum, weil es einfach funktioniert, steckt dann aber doch jede Menge Gehirnschmalz, Technik und auch ein bisschen Magie drin:
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Ich bin ehrlicherweise mehr als beeindruckt, denke mir aber auch: Wenn wir so viele Wissenschaftler auf der Welt haben und eigentlich Ressourcen im Überfluss, warum nicht einfach mal alles daransetzen, dass wir Meerwasser als Trinkwasser effizient umwandeln können. Ist ja schließlich nicht so, dass wir davon im Vergleich zu Trinkwasser mehr als genug hätten ...
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