Zu Besuch bei Blue Moon – Deinem ersten und letzten Kamera-Laden
Auch wieder passend, dass ich ausgerechnet gestern ein Beitrag über einen Typen gesehen hab, der sein Geld mit Fotos von Schiffen verdient. Begann wohl mal als reine Leidenschaft, mittlerweile beschäftigt der (wie auch immer) 45 Fotografen rund um den Erdball verteilt und versorgt damit Presse, Verlage und eben alle, die sich dafür interessieren, mit Bildern von Schiffen und verdient sich eine goldene Nase mit den Lizenzen dafür.
Dank Digitalisierung dürfte seine Arbeit auch ein bisschen einfacher sein, denn da kannst du im Zweifel das geschossene Foto direkt weiterreichen. Dennoch hatte auch der Typ noch Schränke voller Dias und würde man die alle digitalisieren, würde das wohl 37 Jahre dauern. Ist vermutlich aber auch gar nicht mehr nötig, im Zweifel hilft auch einfach KI weiter.
Aber es passt eben auch zu Blue Moon Camera in Portland, einem traditionsreichen Kameraladen, der scheinbar einfach ein bisschen mehr ist als ein Ort, an dem man einfach nur Kameras an- und verkaufen und Bilder entwickeln lassen kann. Ja, richtig gehört, da werden Fotos auch heute noch ganz klassisch mit Dias und Chemie entwickelt, denn einfach nur ausdrucken kann ja jeder (was sie aber auch machen).
Das da mehr hinter steckt, sieht man unter anderem daran, dass die nebenbei auch noch leidenschaftlich einen Blog führen, ein kleines Museum haben, nach wie vor für die analoge Fotografie „kämpfen“ und alte Kamera-Modelle via Videos vorstellen.
Oder anders gesagt: Da merkt man, dass das Herz für Fotografie am richtigen Fleck schlägt.
A documentary about Blue Moon Camera & Machine by notable local filmmaker Mike Marchlewski. The 15 minute short, Blue Moon - Your First Last Camera Store, was produced entirely on 16mm motion picture film with generous support by Kodak.
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Toll, dass es sowas noch gibt.
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