Zu Besuch im größten Plattenpresswerk der Welt - Was is hier eigentlich los

Zu Besuch im größten Plattenpresswerk der Welt

Zu Besuch im größten Plattenpresswerk der Welt | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Na schau mal einer an, da soll noch mal einer sagen, dass Totgesagte nicht länger leben, wobei ich relativ spät erst auf Zahlen schaue: Vinyl ist so stark wie schon lange nicht mehr.

Haben über die Jahre diverse Formate stark am Thron der Lackscheiben genagt, hat sich ab ca. 2010 ein neuer Trend losgeschlagen und dem Medium neue Höhen bescherrt, zumindest wenn man den Blick auf die jüngere Vergangenheit richtet. Da mag sicher ein gewisser Kultstatus mithelfen, vor allem zeigt es meiner Meinung nach aber auch, dass Musik in physischer Form noch mal einen anderen Stellenwert bekommen hat. Wenn durch Streaming und Co. alles zu jeder Zeit verfügbar ist, man gleichzeitig aber merkt, dass man abhängig von den Launen der Plattformen und Rechteinhaber ist (und die Playlist dann plötzlich ganz anders klingt als vor zwei Wochen), ist der Besitz von Musik noch mal was ganz anderes.

Du brauchst halt nicht mehr „alles“ irgendwie Zuhause, aber das, was du schätzt und liebgewonnen hast, soll dann doch etwas Besonderes sein. Und da kommt die Form der gerade richtig ums Eck. Zumal man ja nicht einfach eine nur für die Hintergrundbeschallung anmacht – da wird Musik einfach noch richtig zelebriert und bewusst konsumiert.

Daher ist es eine gute Gelegenheit, einmal in das größte Plattenpresswerk der Welt vorbeizuschauen und mal wieder zu sehen, wie die Dinger eigentlich hergestellt werden. Viel hat sich allerdings an dem Prozess nicht verändert, es wird noch immer Granulat gemischt, weich gemacht und gepresst und am Ende sind es erneut die Rillen, die dafür sorgen, dass wir überhaupt etwas hören.

Interessant ist das kleine Filmchen von Business Insider dennoch:

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Nicht zwingend wieder was gelernt, aber wenigstens aufgefrischt.

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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