12 Stunden Rippenquallen beim Schwimmen beobachten - Was is hier eigentlich los

12 Stunden Rippenquallen beim Schwimmen beobachten

12 Stunden Rippenquallen beim Schwimmen beobachten | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

So langsam aber sicher bricht der letzte richtige Arbeitsmonat des Jahres an, denn wenn wir mal ehrlich sind: im Dezember passiert nicht mehr viel. Oder besser gesagt: eigentlich passiert zu viel auf zu wenig Zeit, denn Q4 ist ja immer ein bisschen eine Hölle für so manche Branchen, gleichzeitig quetschen sich da aber auch Weihnachtsfeiern, Weihnachten an sich und eben auch der Jahreswechsel in den Monat, sodass mindestens die Hälfte der Tage ohnehin nicht mehr viel Produktivität möglich ist.

Und ich geh da auch noch mal einen Schritt weiter und behaupte: Eigentlich kann man den gesamten Dezember knicken. Denn da sind ja nicht nur die offiziellen Termine, auch gedanklich ist man oft nicht mehr ganz bei der Sache, weil halt noch Geschenke besorgt werden, Besuche und Feste geplant werden müssen und auch nur die Wenigsten wirklich bis zum allerletzten Schluss durchziehen können. Gerade wenn das mit dem Urlaub dieses Jahr nur bedingt gut geklappt hat.

Somit bleibt eigentlich nur noch der November, in dem man noch mal Gas geben und auf den letzten Metern ordentlich was rausholen kann. Oder auch nicht, denn immer höher, immer weiter funktioniert ja bekanntlich auch nur bis zu einem gewissen Maß. Eigentlich kann man nämlich auch schon im November mal einen Ganz zurückschalten und das Jahr langsam ausklingen lassen – und sich einfach 12 Stunden vor den Rechner setzen und Rippenquallen beim Schwimmen zusehen.

Denn die Viecher sind nicht nur faszinierend, die sehen auch eigentlich wie Aliens aus (was die meisten Meeresbewohner tun). Der Witz ist: Eigentlich gelten die Rippenquallen gar nicht als Quallen, weil bei ihnen die Nesselzellen fehlen.

Und wie das mit Tieren so ist, die besonders auffällig sind: Die sind nicht ganz ungefährlich. Denn tatsächlich sind Rippenquallen Räuber und ernähren sich unter anderem von Plankton, Larven, Krebsen und Würmern – oder auch mal anderen Rippenquallen. Es gibt sogar eine Art, die sich von Nesseltieren ernährt und dabei die Nesselzellen gar nicht selbst verdaut, sondern in die eigenen Tentakeln einbaut! Die Borg und ihre Assimilation lassen grüßen …

Wie gesagt, vor allem sind Rippenquallen aber faszinierend anzuschauen:

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Aliens, ich sag es immer wieder.

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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  1. Man kann meditieren oder Quallen zusehen oder beides 🦑
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