3 Tage in Tokio
Auch ich werd langsam müde, solche Beiträge immer damit anzufangen, dass ich weiterhin bisher noch nicht in Tokio war und sich daran vermutlich in diesem Leben auch nichts ändern wird. Ist halt nach wie vor eine ganze Ecke weit weg, Fliegen ist weiterhin nicht unbedingt meine Lieblingseigenschaft und ich hab irgendwie auch nicht den Eindruck, als würde die Welt im Moment besonders reisefreudig sein. Außer man verbindet die Reise damit, einfach eine neue Heimat zu finden, in der deutlich weniger Trubel herrscht und einem alle mal an die Füße fassen können – Hauptsache man hat seine Ruhe. Blöd nur, dass die Welt mittlerweile auch gefühlt kleiner geworden ist und es diesen Ort schlichtweg nicht gibt (außer man kappt wirklich jegliche Verbindung zur Außenwelt).
All das ändert aber nichts daran, dass Japan weiterhin zumindest aus der Ferne unfassbar interessant aussieht und wirkt. Diese Mischung aus Moderne und Tradition ist gefühlt einmalig und ja, vielleicht liegt das auch daran, dass wir erst vor ein paar Tagen ein Video über eine Zugfahrt in einem der teuersten Züge überhaupt gesehen haben. Ich sag nur „zwei Stockwerke in einem Abteil“ oder auch „Badewanne“.
Mei Time zeigt nun nachfolgend ein kleines Video, in dem es drei Tage durch Tokio ging, aber eben nicht in den Ecken, wo immer besonders viele Menschen unterwegs sind. Stattdessen sind es eher die kleinen Retro-Nachbarschaften, die gemütlichen Cafés und all die Ecken, die man eben mit dem Wort „Tradition“ verbindet:
Das wirkt dann doch schon so, als müsste ich da wirklich mal persönlich vorbeischauen.
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