Martin
Beercycling beim Roskilde-Festival - Bier aus Urin | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Beercycling beim Roskilde-Festival – Bier aus Urin

Im Grunde sind nur drei Punkte bei einem Festival wichtig: ausreichend Fressmöglichkeiten, ein Plätzchen zum Ausruhen bzw. Nächtigen und natürlich genug Möglichkeiten zum Trinken. Wenn man es ein bisschen weiter spinnt, braucht es natürlich auch noch ein Örtchen, wo man die Blase leeren kann, aber gerade als Mann ist man da ja flexibel. Schöner ist es dennoch, wenn es dafür vorgesehene Orte gibt, denn gerade in den Momenten, in denen man sich einfach mal irgendwo hinpackt und den Akku wieder auffüllt, ist so eine uringetränkte Pfütze ein echter Spaßkiller.

Man muss kein Genie sein, um sich vorstellen zu können: bei so einem Festival kommt jede Menge Urin zusammen, beim Roskilde-Festival können das gut und gerne mal eben 50.000 Liter sein. Jede Menge Flüssigkeit, die aber nicht einfach entsorgt wird, sondern von den hiesigen Bauern sinnvoll als Dünger verwendet wird. Unter anderem für den Anbau von Gerste, womit wir dann auch bei der Überschrift wären – immerhin deutlich appetitlicher als du vielleicht eingangs dachtest.

Beercycling nennt man dieses Vorgehen und wenn man dazu noch bedenkt, dass die Flaschen mit Pfand versehen sind, ist Bier wahrscheinlich das einzige Lebensmittel, dass damit vollständig recycelt wird – sogar nachdem es vom Konsumenten verdaut wurde:

Die Dänen – schlau wie Füchse.

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