BLOW - Meguro - Was is hier eigentlich los BLOW - Meguro - Was is hier eigentlich los

BLOW – Meguro

BLOW – Meguro Musik

BLOW - Meguro | Musik | Was is hier eigentlich los?

Nach ihrem ersten Album Vertigo, das 2018 veröffentlicht wurde, sind die in Paris lebenden Musiker von BLOW mit dem neuen Album Shake the Disease zurück. Auch wenn sie die Aufnahmemethoden und das Studio gewechselt haben, schreibt und komponiert das gleiche Team immer noch zusammen: Quentins Texte, Thomas am Bass und Jean an der Gitarre.

Nachdem der Zauber des Erfolgs abgeklungen war, hatte die Band bald das Gefühl, dass sie sich wiederholen würden und in eine Sackgasse geraten waren. Also beschlossen sie, alles hinzuschmeißen. Das Bedürfnis war groß, die Leute zu überraschen, auch sich selbst, und über den Tellerrand zu schauen. Sie beschlossen, mit Crayon, einem neuen Produzenten von Roche Music in Paris, zusammenzuarbeiten, und begannen, eine Menge Material zu schreiben, Dinge auszuprobieren, Fehler zu machen und loszulassen.

Auch die letzte Frage: Sollten wir so weit gehen, unseren Namen zu ändern? Auch wenn die Elektronik einem analogen Sound gewichen ist, Shake the Disease ist BLOW pur.

Für diejenigen, die nach Bezeichnungen und Rückverfolgbarkeit suchen, hier ein paar ihrer Inspirationen: Pink Floyd, Moderat, Darkside, Jungle, The Beatles, Weather Report, Anderson Paak, Flying Lotus, Jai Paul. Ihre Inspirationen sind vielfältig, aber nichts Ungewöhnliches für eine Gruppe, die sowohl für ihre Neugier als auch für ihre Vielfalt bekannt ist. Was die Bilder und Worte angeht, so sind sie von Ian Curtis und Jim Morrison inspiriert.

Das Album ist eh ein wenig an die 70er/80er Jahre angelehnt und lässt eine leichte Nostalgie aufkommen. Was die Texte betrifft, so gibt es einen roten Faden: die Dualität. Ohne jemals in Schizophrenie zu verfallen, steht diese Dualität zwischen dem, was ich gerne wäre” und dem, was ich wirklich bin” im Zentrum. Fragen führen zu Veränderungen im Leben, die sich fast alle von uns stellen, wenn wir in die Dreißiger gehen, genau wie die Mitglieder von BLOW.

Wer wollen wir sein? Wer sind wir? Wie können wir es schaffen, dass diese beiden sehr unterschiedlichen, wenn nicht sogar diametral entgegengesetzten Wesen in uns koexistieren? Auf der einen Seite stehen unsere primären Bedürfnisse: Libido, Instinkt und das Bedürfnis zu dominieren. Auf der anderen Seite unser Über-Ich, ein innerer Polizist, der unsere Triebe, unsere Wünsche kontrolliert. Shake the Disease ist ein Handbuch für den Kampf gegen unsere inneren Dämonen. Dieser innere Kampf wird durch eine immer düsterere Welt, die BLOW als unsere eigene erkennt, nicht erleichtert: ein außer Kontrolle geratenes Klima, allgegenwärtige Maschinen, eine immer mächtigere künstliche Intelligenz … All dies mental zu bewältigen, ohne unsere Instinkte und unsere Spontaneität zu verlieren, ist der Leitgedanke des Albums.

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Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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