Blurry Future - Tears Are My Religion - Was is hier eigentlich los

Blurry Future – Tears Are My Religion

Blurry Future - Tears Are My Religion | Musik | Was is hier eigentlich los?

Kontraste schaffen – nur eine Fingerübung für Blurry Future. Mit ihrer zweiten Single-Auskopplung Tears Are My Religion des im April erscheinenden Debütalbums Alligator, öffnet das Duo nicht zum ersten Mal die Tore zu einer neuen Klangwelt und zeigt dabei lyrisch Perspektiven für ein Leben im Einklang mit der eigenen Seele auf.

Auf gewohnt raffinierte Art erschafft Songwriterin Charlotte Becher mit Lyrics wie „When my body talks I listen / Yeah, these tears are my religion“ Maximen für die Allgemeinheit und beschreibt damit die Chance, sich durch das Akzeptieren negativer Emotionen selbst zu erkennen und daran zu wachsen.

Der Chorus überzeugt durch kraftvolle Affirmationen; Erinnerungen der Sängerin an sich selbst, mit denen sie auch anderen Menschen Mut machen möchte, unangenehme Gefühle aller Art nicht als eine Bedrohung, sondern freundliche Begleiter wahrzunehmen. Sie macht damit auf eine Herausforderung aufmerksam, die nicht nur junge Menschen, sondern auch die ältere Generation betrifft; der Angst davor, Schwäche zu zeigen, nicht das Spielfeld zu überlassen und stattdessen der Wahrheit des eigenen Lebens mutig ins Auge zu blicken.

Spielerisch fügen die Produzenten Dave Leonard und GYNTER, zusammen mit Marlon Mausbach, der erneut einzigartige Gitarrensounds liefert, eine Variation an Klängen zu einem unwiderstehlichen Ensemble zusammen. Charlotte Bechers facettenreicher Gesang, inklusive Rap-Einlagen, wird durch einen dynamischen Track ergänzt, der durch den Einfluss von Musikrichtungen wie Hip-Hop und Indie-Alternative eine unfassbare Power erzeugt und so garantiert nicht in Vergessenheit gerät.

Durch sein kinematografisches Konzept lässt das Musikvideo für Tears Are My Religion Science-Fiction Vibes entstehen, welche die Zuschauer*innen schon nach wenigen Sekunden fest in ihrem Bann halten. Ein Taufbecken, gefüllt mit schimmernder Tränenflüssigkeit, symbolisiert gleichzeitig die Kostbarkeit sowie die Heiligkeit der Tränen und erinnert den Zuschauer daran, diese als Geschenk des Lebens zu betrachten. Faszinierende Effekte aus Licht und Schatten erschaffen ein Universum, in dem der Zuschauer alles Irdische loslassen und sich ganz mit sich selbst verbunden fühlen kann.

Tears Are My Religion ist eine sanfte und doch bestimmte Erinnerung daran selbst das Steuer des Lebens in die Hand zu nehmen, ganz nach dem Credo: „My fears make me who I am / I’d follow them through the darkness any time“.

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Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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