Cannabis-Pfeife – ein Traditionsutensil näher betrachtet
Eine besondere Art des Cannabis-Konsums stellt das Kiffen mit Pfeife dar. Nun könnten manche Anhänger munkeln: „Die Pfeife ist doch total veraltet“, doch diese Tradition kann auch als Stärke ausgelegt werden. Außerdem zeigt das Beispiel der Shisha, dass einstmals beliebte Klassiker aufgrund eines anhaltenden Trends einen neuen Popularitätsschub erfahren können. Wer der Cannabis-Pfeife eine Chance geben möchte, erhält zu dem Produkt Hintergründe und Informationen sowie einen Ratgeber, worauf es beim Kauf einer Cannabis-Pfeife ankommt.
Die Pfeife von gestern bis heute
Der älteste Fund einer Pfeife stammt von den amerikanischen Indigenen, die den Konquistadoren das Tabakrauchen beigebracht haben, sodass das Rauchen in Europa ebenfalls populär wurde. Ort der Entdeckung war die Insel Marajó, die vom Amazonas umschlossen ist. Andere Funde von antiken Pfeifen stammen aus Laos mit einem Alter von etwa 3.000 Jahren und China, wo die Wasserpfeife schon vor 2.500 Jahren ein beliebter gesellschaftlicher Brauch gewesen war.
Heute haben sich die Herstellungstechniken verfeinert, um Konsumenten einen noch eindrucksvolleren Rauchgenuss zu ermöglichen. Der Anbieter Zamnesia bietet beispielsweise ein großes Sortiment an Pfeifen, die sowohl technisch als auch optisch für Furore sorgen und durch eine Vielfalt an unterschiedlichen Stilen bestechen.
Die Definition einer Cannabis-Pfeife
Cannabis-Pfeifen sind für das Kiffen und damit für den Konsum von Hanfprodukten wie Haschisch und Cannabis gedacht. Die Form und Technologie der Pfeifen sind auf Hanfprodukte abgestimmt, um die Verbrennung, den Komfort und den Rauchgenuss bestmöglich zu unterstützen. Die Inhaltsstoffe werden mit einem Grinder zerkleinert und daraufhin in den Pfeifenkopf gelegt. Sie sind damit rauchbereit.
Ein alternativer Begriff ist die Purpfeife, die allerdings nicht ganz dasselbe ist. Bei ihr handelt es sich um eine Pfeife für den Genuss von Kräutern, Blüten und Ölen. Es darf alles geraucht werden, nur kein Tabak. Da diese Genussmittel unverfälscht und damit pur inhaliert werden, darf Tabak nicht einmal zum Mischen verwendet werden.
Aus welchem Material soll die Cannabis-Pfeife sein
Die Cannabis-Pfeife kann aus Holz, Glas, Silikon, Keramik oder Metall sein. Kunststoff ist zwar ebenfalls möglich, wird in der Szene aber geringgeschätzt. Die einzelnen Materialien weisen unterschiedliche Vor- und Nachteile auf. So ist Glas leicht zu reinigen, kann aber unangenehm heiß werden. Holz wiederum überzeugt durch sein Aussehen und den natürlichen Geruch, aber die Pflege ist schwerer. Bruyèreholz gilt als das hochwertigste von allen.
Demgegenüber überzeugt Keramik vor allem optisch, aber das Material ist nicht allzu robust und eine Keramikpfeife kann relativ leicht zerbrechen. Silikon gilt als robust und pflegeleicht, während Metallpfeifen gar unzerstörbar sein sollen. Die Wahl des Materials hängt schließlich auch vom persönlichen Geschmack ab.
Oberfläche, Dickwandigkeit und Krümmung
Die Krümmung der Pfeife hat Auswirkungen auf das Raucherlebnis. So können Konsumenten mit geraden Pfeifen trockener rauchen, während sich beim Rauchen mit gebogenen Pfeifen Bitternoten einschleichen können, die dadurch verursacht werden, dass sich im gebogenen Bereich Feuchtigkeit ansammelt. Bei der Dickwandigkeit der Pfeife gilt, dass die Pfeife mit zunehmender Dicke der Wand unempfindlicher gegen Hitze wird.
Darüber hinaus unterscheiden wir glatte und gemaserte Pfeifen, wobei die Maserungen den Stilen rustiziert, gebürstet und sandgestrahlt entsprechen können. Die Maserung dient nicht nur der Herstellung einer beeindruckenden Optik, sondern auch dem Kühleffekt sowie dem Holzschutz. Pfeifen mit Maserungen sind zwar teurer, aber lackierten Pfeifen vorzuziehen, bei denen der Lack bei großer Hitzeeinwirkung abplatzen und Bläschen bilden kann.
Größe der Pfeife und weitere Hinweise
Bei der Größe der Pfeife können Konsumenten nach persönlichen Vorlieben gehen. Erlaubt sei lediglich der Hinweis, dass kleine Pfeifen sich in der Öffentlichkeit dezenter rauchen lassen. Die Größenmaße beim Pfeifenkopf haben allerdings Auswirkungen auf das Raucherlebnis. Als ideal gilt ein Durchmesser von 30 bis 40 mm, eine Tiefe von 40 bis 50 mm und eine Weite von 20 bis 22 mm beim Pfeifenkopf. Der letztere Wert ermöglicht es Rauchern, mit dem Zeigefinger optimal die Inhaltsstoffe zu verteilen.
Weiterhin sollte der Übergang vom Holm zum Mundstück nahtlos ineinander übergehen, während der Tabakkopf stabil in der Pfeife sitzen sollte und nicht wackeln darf.
