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Wie gefährlich sind eigentlich Pornos? | Was is hier eigentlich los Wie gefährlich sind eigentlich Pornos? | Was is hier eigentlich los

Wie gefährlich sind eigentlich Pornos?

Wie gefährlich sind eigentlich Pornos? | LifeStyle | Was is hier eigentlich los?
Photo by Jeremy Bishop

Wenn es um das Thema Pornografie geht, scheiden sich die Geister: Während die einen Pornografie als einen Teil der freien westlichen Sexualität und als harmlose Inspiration für das eigene Sexualleben sehen, betrachten andere Pornos als Gefahr. Unter anderem sollen sie in Beziehungen für unrealistische Erwartungen sorgen, die Romantik in diesen untergraben, den Leistungsdruck erhöhen und vielleicht sogar Erektionsprobleme verursachen. Wir haben uns dieses zugegebenermaßen nicht ganz so einfache Thema einmal genauer angeschaut und das Für und Wider abgewogen.

Seit wann gibt es Pornografie?

Wusstest du, dass Pornos erst seit 1975 in Deutschland legal sind? Erotische, bildliche Darstellungen gibt es bereits seit Jahrtausenden, und mit der Entstehung von Wanderkinos und Stummfilmen wurden auch die ersten pornografischen Filme, die damals als „pikante Filme“ bezeichnet wurden, öffentlich gezeigt. In den 1940er Jahren wurden sie dann – zumindest offiziell verboten – und in einigen Ländern, wie beispielsweise auch in Deutschland, erst in den 1970er Jahren oder sogar später wieder als legal eingestuft.

Welche Vorteile hat Pornografie?

Pornos bieten uns die Möglichkeit, abzuschalten, den Alltag hinter uns zu lassen und uns einzig und alleine auf unsere sexuellen Wünsche zu konzentrieren – anders als dies beispielsweise beim Sex mit der Partnerin/dem Partner möglich ist. Zudem können wir mithilfe von Pornos sexuelle Phantasien ausleben, die wir uns in der Realität unter Umständen nicht trauen würden, umzusetzen. Des Weitere sorgen Pornos für einen schnellen Triebabbau, ohne diesen an andere Menschen knüpfen zu müssen.

So weit, so gut – doch nicht für alle Menschen ist Pornografie harmlos, denn für einige kann sie durchaus Probleme mit sich bringen …

Welche Nachteile hat Pornografie?

Einer der größten Nachteile, die Pornografie mit sich bringt, ist die Tatsache, dass viele ihrer BetrachterInnen anfangen, sich mit den DarstellerInnen in den Filmen zu vergleichen. Nicht nur das Aussehen, sondern auch die Performance der Porno-DarstellerInnen wird bei einigen zum Maßstab für die eigene Person und kann somit viel Druck auslösen.

Ein weiteres Problem ist, dass Pornos heutzutage jederzeit und überall erhältlich sind – durch das Internet können Sexfilme jeder Art von jedem abgerufen werden, auch unabhängig vom Alter. So kommt es dazu, dass gerade jungen Menschen ein falsches Bild von Sexualität und dem gegenseitigen Umgang in sexuellen Beziehungen vermittelt wird, welche diese häufig aufgrund ihres noch geringen Erfahrungsschatzes nicht einordnen können. Spätere Beziehungsprobleme sind daher möglich, da die Realität den Filmen selten standhalten kann (und sollte).

Die „FAZ“ schreibt zudem über das Phänomen, dass mittlerweile immer mehr körperlich kerngesunde Zwanzigjährige unter Erektionsproblemen leiden. So zeige beispielsweise eine Studie aus dem Jahr 2015, dass die häufige Masturbation in Kombination mit pornografischen Inhalten einen direkten Zusammenhang mit der Diagnose „erektile Dysfunktion“ aufweist.

Ein weiteres Problem scheint zudem zu sein, dass immer mehr Menschen süchtig von Pornografie werden: Laut „Focus“ betrifft dies immerhin 5 Prozent aller deutschen Männer – mit steigender Tendenz.

Du glaubst dass Pornografie einen negativen Einfluss auf dich hat – das kannst du dagegen tun

Die Psyche ist dabei genauso wichtig wie der Körper – solltest du dir beim Sex zu viel Druck machen, solltest du Pornos zumindest eine Zeitlang meiden. Hier weitere Dinge, die du tun kanns um deine Potenz zu stärken:

  • Verbessere deinen Lebensstil: Achte auf auf genügend Bewegung, viel Schlaf und eine gesunde Ernährung
  • Baue Stress ab: Techniken wie Meditation, Tai-Chi oder autogenes Training machen den Kopf frei und verbessern deinen Mindset – welcher auch beim Sex eine große Rolle spielt
  • Versuche es mit einem Potenzmittel: Potenzmittel wie Viagra, Cialis oder Slidenafil können dir zumindest für den Anfang etwas “Starthilfe” geben, bis du dich wieder sicherer beim Sex fühlst
  • Beginne eine Therapie: In manchen Fällen ist der Druck, den man sich beim Sex macht, einfach zu groß – besonders dann, wenn man sich dabei konstant mit der Leistung von Pornodarstellern vergleicht. Eine Psychotherapie kann die dahinter liegenden Probleme klären und deinen Selbstwert wieder steigern.
  • Wir wünschen dir jedenfalls einen entspannten und gesunden Umgang mit deiner Sexualität – und selbstverständlich auch erfüllende Partnerschaften!

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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