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Der Auto-Fußgänger-Schutz von 1939 | Was is hier eigentlich los?
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Der Auto-Fußgänger-Schutz von 1939

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In letzter Zeit hab ich extrem viele Beiträge zum Thema Sicherheit im Straßenverkehr für Fahrradfahrer in meine Timelines gespült bekommen. Leider schon fast zu viel, denn es wurde unerträglich – aber eben auch nicht unbegründet. Nur ist es wie damals in der Schule: da hat man auch die ganze Zeit über die NS-Zeit gesprochen, bis dafür jegliches Gefühl verloren geht – was bei Puber-Tieren nicht gerade lange dauert. Auch da ist eigentlich klar, dass die deutsche Geschichte prägt, aber wenn ein Thema erstmal anfängt zu nerven …

Und doch muss ich jedes Mal daran denken, was die Sekretärin von meinem damaligen Fahrschullehrer gesagt hat: der Führerschein ist eigentlich ein Waffenschein und jeder, der ein Auto fährt, sollte sich dessen Verantwortung bewusst sein. Da bringt es auch nichts, wenn vom Gesetzgeber her Fußgänger und Fahrradfahrer zumindest juristisch geschützt sind – wer erstmal unter die Räder gekommen ist, dem helfen irgendwelche Gesetze auch nicht mehr wirklich.

Fußgänger und Autofahrer (und nun mal auch Fahrradfahrer), das kann eine explosive Mischung sein, besonders wenn Gelassenheit fehlt. Wusste man auch 1939 und hat sich überlegt, wie man Fußgänger besser schützen kann. Eine Idee ist die Menschenschaufel, die vorne am Wagen angebracht wird und bei entsprechend drohendem Zusammenstoß aufschnappt, den Mensch einfängt und so vor größeren Gefahren schützt:

So schlecht find ich die Idee gar nicht, allerdings waren die Autos früher auch wesentlich langsamer unterwegs. Es wird allerdings auch seine Gründe haben, warum es sich bis heute nicht durchgesetzt hat …

[via]

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Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.
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