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Sommerliche Erdbeer-Rhabarber-Galette - perfekt für den Sommer!
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Line backt Erdbeer-Rhabarber-Galette

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Endlich ist Erdbeerzeit! Schon vor Wochen gab es die ersten deutschen in den Supermärkten. Natürlich hab ich auch da schon reichlich zugeschlagen und ziemlich viele davon gefuttert. So richtig lecker sind sie aber erst seit kurzer Zeit. Ich könnte eigentlich jeden Tag essen. Morgens als Frühstück zum Müsli, als Snack zwischendurch oder natürlich auch gerne auf Kuchen.

Um noch ein anderes Saison-Gemüse ins Spiel zu bringen, kombiniert man Erdbeeren einfach mit Rhabarber. Das ist dann allerdings immer so eine Sache. Die einen lieben Rhabarber, die anderen hassen ihn. Martin gehört zum Beispiel zu der zweiten Sorte Mensch. Ich würde mich auch nicht gerade als Fan von Rhabarber bezeichnen, aber ab und zu esse ich ihn ganz gern. Aber auch nur in Kuchenform. Vielleicht mag ich ihn dann auch nur, weil Kuchen dabei ist und Kuchen ist einfach immer gut.

Für diese Galette wird der Rhabarber zusammen mit Vanille-Puddingpulver eingekocht. Dazu kommen Erdbeeren und ein leckerer Mürbeteig. Galettes zeichnen sich dadurch aus, dass es ein dünner Mürbeteig mit Pudding, Kompott und frischen Früchten belegt werden. Dadurch wird eine Galette wesentlich weniger mächtig als andere Früchtekuchen. Ein anderer Vorteil ist, dass man sie ziemlich spontan und schnell zubereiten kann. Wer keine Zeit hat, den Mürbeteig für eine Stunde kaltzustellen, kann ihn einfach für eine halbe Stunde in die Tiefkühltruhe geben oder den Teig schon am Abend vorher machen. Das Rezept hab ich in einer der letzten Ausgabe der Lecker gefunden, aber nach dem ersten Backen etwas abgewandelt.

Sommerliche Erdbeer-Rhabarber-Galette

Zutaten:

200 g
70 g + 3 EL
250 g Rhabarber
400 g Erdbeeren
1
50 g gemahlene
1 Pck. Vanillepuddingpulver
200 ml Cranberrynektar
130 g kalte
50 g
1 EL brauner Zucker
1 (Größe M)

Zubereitung:

  1. Die Butter am besten eine halbe Stunde vor dem Zubereiten des Teigs in die Tiefkühlung legen. Für den Boden das Mehl mit 70 g Zucker und einer Prise Salz in einer Schüssel mischen. Die Butter mit einer groben Reibe direkt in die Mehl-Zucker-Mischung reiben und mit einem Holzlöffel kurz verrühren. Den Saft der Bio-Zitrone auspressen und zusammen mit der sauren Sahne und vier EL kaltem Wasser glatt rühren. Dann zur Mehl-Butter-Mischung geben und erst mit dem Holzkochlöffel, dann mit den Händen so lange zu einem Teig verkneten, bis noch grobe Butterstücke zu sehen sind. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens eine Stunde lang kaltstellen.
  2. Für den Belag den Rhabarber putzen und in Stücke schneiden. Das Puddingpulver mit den 3 EL Zucker vermischen und mit 5 EL vom Cranberrynektar glatt rühren. Den restlichen Nektar zusammen mit dem Rhabarber aufkochen lassen, eine Minute köcheln lassen. Dann das angerührte Vanillepuddingpulver einrühren und unter Rühren ca. eine Minute köcheln lassen. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Die Erdbeeren waschen und in Stücke schneiden. Die Hälfte sofort unter das Kompott heben.
  3. Den Ofen auf 200°C Ober-Unterhitze (Umluft: 180°C) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Kreis (ca. 35cm Durchmesser) ausrollen. Mit den gemahlenen Mandeln bestreuen, dann das Kompott daraus verteilen. Dabei etwa 4 cm Rand rundherum frei lassen. Mit den restlichen Erdbeeren bestreuen. Den Teigrand rundherum über die Füllung klappen. Das Ei verquirlen und den Rand des Kuchens damit bestreichen. Zum Schluss mit dem braunen Zucker bestreuen und im heißen Ofen auf der mittleren Schiene (Umluft: unterste Schiene) 25-30 Minuten lang backen. Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Guten Appetit!

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Ich hab mich praktisch die gesamte letzte Woche von diesem Kuchen ernährt und mochte ihn am Ende immer noch. Das Gute ist, dass man mit dem Belag so wunder variieren kann. Für den Geburtstag von meinem Papa hab ich einfach Vanillepudding, Pfirsiche und Blaubeeren genommen. Genauso gut könnte ich mir auch Brombeeren mit Vanille-Rosmarin-Creme vorstellen. Mit dieser Art Kuchen kannst du jedenfalls nicht viel falsch machen.

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Sängerin, Gelegenheitsgenießerin, Fotografie-Liebhaberin, manchmal eine Herausforderung, literaturbegeistert, verrückt nach Sommer, Sonne, Strand und Meer, moralisch flexibel und gekommen, um zu bleiben.
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