Die letzten Tage von Ludwig XIV - Was is hier eigentlich los

Die letzten Tage von Ludwig XIV

Die letzten Tage von Ludwig XIV | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los?

Ich hab Geschichte irgendwann in der Schule gehasst. Moment – so ganz stimmt das auch nicht, denn eigentlich hing das immer stark damit zusammen, welchen Lehrer ich in Geschichte hatte. Klar, die Anfänge kann man im Grunde vergessen. Den ganzen Steinzeit-Kram braucht man fürs spätere Leben ohnehin nicht, außer man buddelt nach Steinen und Knochen. Mittelalter auch eher unspannend, weil die Leute einfach ohnehin nicht lang gelebt haben und Europa so dermaßen zersplittert war, dass man mit Details nur falsch liegen kann, weil das Gehirn diese ganzen Ereignisse überhaupt nicht erfassen kann.

Französische Revolution war dann schon ein wenig spannender, aber eben auch unfassbar weit weg und sobald dann der ganze Kram mit den Nazis kommt, wird einem das so reingeprügelt, dass die wirklich wichtigen Dinge nur schwer gegen „langsam nervt das Thema“ bestehen können. Gut war dann der Lehrer, der wenigstens Zusammenhänge klar aufzeigen und das Ganze ein bisschen spannender gestalten konnte – ich hatte dennoch nie den Eindruck, dass uns das beigebracht wurde, damit wir daraus lernen, sondern einfach nur Zahlen auswendig vorsagen konnten. Fraglich, ob das das Bildungsniveau ist, das wir unseren Kindern mitgeben wollen ...

Ich will da thematisch auch gar keine Vorwürfe machen, mir geht es hier vor allem um die Art und Weise, wie einem das beigebracht wird. Quasi das Verkaufen von dem, das nur schwer verkauft werden kann.

Womöglich mag ich daher auch Kanäle wie Nightshift, einem neuen Ableger von Kurzgesagt, wenn man so will, der sich augenscheinlich weniger mit theoretischen Katastrophen beschäftigt und stattdessen einen Blick zurück in die Geschichte wirft. Dazu wird das alles ein bisschen weniger kindgerecht aufbereitet und ist insgesamt für mich genau die Strategie, wie man Geschichte greifbar, unterhaltsam und „im Kopf bleibend“ unterrichten sollte:

For 72 years, Louis XIV ruled as the most powerful king in Europe.
He centralized power, reshaped the map of Europe, and turned Versailles into a glittering machine of spectacle and control. But no king can rule his own body. Behind closed doors, he lived at the mercy of his doctors, enduring the brutal limits of 17th century medicine.

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Und um auch noch was zu Ludwig XIV zu sagen: Crazy Typ.

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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