Martin
Die Weihnachtswünsche von Obdachlosen (in Hamburg) | Was is hier eigentlich los?
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Die Weihnachtswünsche von Obdachlosen (in Hamburg)

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Der kleine Zusatz „in Hamburg“ steht bewusst in Klammern, denn natürlich ist die immense Zahl an Obdachlosen kein alleiniges Problem der Hansestadt, lediglich das nachfolgende entstand auf den Straßen Hamburgs, genauer gesagt in der Innenstadt – dort wo Tag ein, Tag aus Menschen ihrem Konsumwahn fröhnen, ganz besonders jetzt kurz vor Weihnachten.

Die Webseite Straßenblues hat es sich zur Aufgabe gemacht, Obdachlosen eine Stimme zu geben und hat nun vor ein paar Tagen Obdachlose gefragt, was ihre Wünsche für Weihnachten sind – wenig verwunderlich, dass diese nicht besonders groß sind und manch einer erst an seinen Hund denkt, statt an sich. Ich versuche das gerade so nüchtern wie möglich zu erzählen, denn auf der einen Seite wäre es zu nah an der Grenze der Heuchlerei, nun mit dem erhobenen Zeigefinger auf alle zu zeigen, die das Elend, dass direkt vor uns auf der Straße sitzt und liegt, einfach übersehen (immerhin sind dann noch 3 Finger auf mich gerichtet und das leider nicht zu Unrecht), auf der anderen Seite ist das Projekt aus vielen Gründen absolut unterstützenswert:

Weihnachtswünsche von Obdachlosen from Strassenblues.

Gerade der Letzte, der zu Wort kommt, zeigt nicht nur das Dilemma mit dem Leben auf der Straße (ohne Wohnung keine Arbeit – ohne Arbeit keine Wohnung), sondern erzählt auch viel Wahres über Weihnachten.

Schaut euch ruhig mal auf der Seite von Straßenblues um – die Ladezeit ist zwar teilweise echt gewöhnungsbedürftig, der Besuch lohnt sich dennoch. Und wir werden nun zu Hause Klamotten für die nächste Kleiderspende zusammen suchen. Immerhin besser als nichts zu machen (oder einfach nur das Video zu posten).

[via]

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