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Eine knappe halbe Stunde purer Akkordeon-Genuss - Was is hier eigentlich los Eine knappe halbe Stunde purer Akkordeon-Genuss - Was is hier eigentlich los

Eine knappe halbe Stunde purer Akkordeon-Genuss

Eine knappe halbe Stunde purer Akkordeon-Genuss | Musik | Was is hier eigentlich los?

Als Kind fand ich das Akkordeon (was ist eigentlich die Mehrzahl davon? Akkordeons? Akkordeoten? Akkorden?) als Instrument unfassbar faszinierend. Die Töne, die da raus kommen, sind ja nicht wirklich erwartbar, wenn man noch nie ein Akkordeon gehört hat, außerdem sind da – warum auch immer – Tasten an der Seite und dann muss man das auch noch aufziehen und wieder zuschieben. Wer soll denn sowas spielen können?

Und tatsächlich ist so ein Akkordeon eigentlich ein absoluter Geniestreich in Sachen Ingenieurskunst, denn – und das hab ich tatsächlich erst jetzt gelernt – kann man damit voreingestellte Akkorde spielen. Heißt natürlich, dass man hier und da ein bisschen an Flexibilität einbüßt, allerdings ist das Spielen halt auch eine Wissenschaft für sich, denn das Ziehen und Schieben erfüllt ja tatsächlich einen Zweck und macht erst, dass da auch ein Ton aus dem Akkordeon kommt.

Was ich ebenfalls nicht wusste: Die Mundharmonika gilt quasi als Vorläufer zum Akkordeon und das ist einfach nur absurd, wenn man sich allein die Größe der beiden Instrumente anschaut. Hat wohl aber was mit den Zungen zu tun, die in den Instrumenten verbaut sind, will ich an der Stelle aber auch nicht vertiefen, weil da so viele Begriffe zur Erklärung verwendet werden müssten, die ich selbst kaum verstehe. Wie gesagt, ein beeindruckendes Instrument.

Schade hingegen ist, dass das Akkordeon zumindest hierzulande eher beim Schlager und in der Volksmusik Verwendung findet. Ich mein, das ist schon ein heftiges und kompliziertes Instrument und dann verramschen wir das einfach bei Musik, die nun wirklich absolut keine Existenzberechtigung hat (außer man will einfach dumm Geld verdienen). Oder halt nach Kirchenmusik, so wie bei Alexandr Hrustevich, dem wir jetzt 26 Minuten lang zuhören können.

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Und wo wir ja schon bei Faktenwerferei waren: Das größte Akkordeon, dass man spielen kann, befindet sich in Castelfidaredo, ist 2,53 Meter hoch, 1,90 Meter lang und wiegt mal eben 200 Kilogramm. „Spielbar“ scheint dann hier auch eher relativ …

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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