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Grace Carter - Silence | Was is hier eigentlich los?
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Grace Carter – Silence

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Grace Carter wuchs in der englischen Küstenstadt Brighton auf und kann sich noch sehr gut an den Moment erinnern, als sie das erste Mal eine wirkliche Verbindung zu einem Song verspürte. Auf dem Rücksitz des Autos ihrer Mutter war Grace gerade auf dem Weg zu einem Besuch bei den Großeltern, als die Stimme von Nina Simone ihr die Tränen in die Augen trieb. Die kulturelle Bedeutung der Musik Nina Simones mag Grace Carter damals vielleicht auf Grund ihres geringen Alters noch nicht wirklich verstanden haben, die unverkennbare Emotion darin war für sie jedoch sofort erkenntlich. Auf Grund komplizierter Familienverhältnisse verspürte Carter oft eine überwältigende Frustration, zu der die Stimme von Nina Simone ein regelrecht erlösendes Potential darstellte. Musik als Mittel zur Flucht.

„Alles, über was ich singe, hat einen authentischen Ursprung,“ erklärt Carter. „Anfänglich habe ich einfach nur für mich selbst geschrieben, aber im Laufe der Zeit wurde mir klar, dass sich die Leute mit der Ehrlichkeit der Lieder und deren Verbindung zu ihrem eigenen Leben identifizieren können.“

Allein die Musik war es, die Grace Carter den Mut gab sich ihrem eigenen Schmerz zu stellen und ihn in etwas außergewöhnlich Einmaliges zu verwandeln. Die Musik gab ihr eine Stimme. Und dazu das Verständnis, was es überhaupt bedeutet eine Stimme zu besitzen. Grace Carters Gesang ist kraftvoll und authentisch, transportiert für eine 19-Jährige beeindruckend tiefgehende Emotionen und überzeugt dabei nicht durch Überzeichnung sondern durch Zurückhaltung. Flüsternd zieht sie ihre Zuhörer in den Bann. Ohne großes stimmliches Feuerwerk, niemals überproduziert, sondern mit roher, kompromissloser Ehrlichkeit und Individualität.

Die Veröffentlichung ihrer ersten Single Silence zeigt nun Carters Bereitschaft ihre aufrichtige Kunst in die Welt zu tragen.

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