L.A. Witch - I Wanna Lose | Was is hier eigentlich los
L.A. Witch - I Wanna Lose | Was is hier eigentlich los

L.A. Witch – I Wanna Lose

L.A. Witch - I Wanna Lose | Musik | Was is hier eigentlich los?

Das von der Fachpresse gelobte, selbstbetitelte Debütalbum der Band, L.A. Witch, zeichnete sich durch einen atmosphärischen Vintage-Sound und staubige Balladen aus. Auf Play With Fire sind L.A. Witch kühner, frecher und rockiger! Der Opener Fire Starter gibt die thematische Richtung vor: „Play With Fire is a suggestion to make things happen,” erläutert Sanchez. „Don’t fear mistakes or the future. Take a chance. Say and do what you really feel, even if nobody agrees with your ideas. These are feelings that have stopped me in the past. I want to inspire others to be freethinkers even if it causes a little burn.”

Zwischen ihrem Tourneeplan, der Verfügbarkeit von Studios und dem Zeitplan für die Veröffentlichung von der Platte blieben L.A. Witch lediglich zwei Monate um den Großteil der Arbeit für Play With Fire zu erledigen. Die Band isolierte sich im Januar und Februar, also vor den COVID-Maßnahmen, um einem effektiven Schreibprozess nachzugehen. „As far the creative process goes, this record is a result of sheer willingness to write,” merkt Sanchez an. „When you sit down and make things happen, they will happen, rather than waiting to be inspired.“ Die Zeitknappheit und der intensive Schreibprozess führte die Band schließlich in neue Gebiete: „I’ve definitely learned that having restrictions forces you to think outside the box,” erklärt Bassistin Irita Pai. „That structure really brings about creativity in an unexpected and abundant way.”

Zwar haben L.A. Witch sich auf ihrem neuen Album nicht komplett neu erfunden, aber definitiv sind sie mit den druckvollen Riffs und den fuzzigen Gitarren auf einem Song wie I Wanna Lose offensiv nach vorne geschritten. Selbst die Botschaft des Songs, eine Niederlage als Ausgangspunkt für Wiedergeburt und Erlösung zu sehen, übt eine Tiefe aus, die sich für die Band neu anfühlt. Im Laufe von Play With Fire durchquert die Band musikalisch die Geschichte des amerikanischen Rock’n’Roll von seiner rauen Kreuzung aus Blues und Country-Musik über die Psychedelia der 60er Jahre bis hin zur frühen Punk-Szene der 70er Jahre und dem Art-Rock aus New York City der frühen 80er Jahre.

Trotz der stilistischen Breite auf Play With Fire gibt es auf den neun Titeln des Albums ein einheitliches Klangbild, so als besäße das Trio junger Musikerinnen alte rockige Seelen, die an die Klänge ihrer früheren Jugend anknüpfen.

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Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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