"Life in a Day" - a crowdsourced movie
Das Ding hab ich hier schon ein paar Tage liegen und weiß bis heute nicht, wie ich das am besten verpackt bekomme. Mittlerweile hab ich mir aber angewöhnt, dem Ganzen einfach offen zu begegnen und irgendwann schlichtweg rauszuhauen – geteiltes Leid, ist halbes Leid. Oder so.
Jedenfalls dachte ich, dass ich das Ding schon mal irgendwo erwähnt hab, aber wie so häufig bei so ungreifbaren Themen, find ich das natürlich nicht mehr. Außerdem ist die WordPress-Suche dafür einfach furchtbar schlecht, das aber durch Google zu ersetzen fetzt halt auch nicht.
Zudem ist es hier viel mehr die Geschichte hinter dem Film als das, was wir tatsächlich im Film selbst sehen, was fasziniert. Denn das Ding ist nur entstanden, weil Ridley Scott und Kevin Macdonald sich die Arbeit gemacht und Einsendungen von irgendwas um die 80.000 Menschen gesichtet und verarbeitet haben. Das sind um die 4.500 Stunden an Material gewesen und das alles in etwas einigermaßen Stimmiges zu bringen ... ich sag mal so, das erinnert auch schon stark an die Win-Compilation, nur in viel viel größer. Fühl ich also sehr.
Herausgekommen ist sowas wie ein „Doku des Lebens“, bei der man niemals weiß, was passiert und wo die Reise hingeht, aber sie findet definitiv statt. Wie das Leben selbst:
Life in a Day is a documentary film project born out of a partnership between YouTube, Ridley Scott Associates and LG electronics, announced on July 6, 2010. Users sent in videos of themselves on July 24, 2010, and then Ridley Scott produced the film and edited the videos into a film with director Kevin MacDonald and film editor Joe Walker, consisting of footage from some of the contributors. The completed film is 94 minutes 57 seconds long and includes scenes from 4,500 hours of footage in 80,000 submissions from 140 nations. The completed film debuted at the Sundance Film Festival on January 27, 2011 and the premiere was streamed live on YouTube.
Schon ein cooles Projekt. Der Film selbst ... naja.
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