Local Wikipedia
Wenn man mal wieder zu viel Zeit hat, aber auch ein bisschen Bock, etwas Neues zu lernen, dann macht man was? Genau, man liest ein Buch. Also wenn man Boomer ist. Die etwas Jüngeren öffnen stattdessen Wikipedia und suchen endlich mal das, was man schon vor Wochen suchen wollte und wird dadurch schlauer. Und wenn man richtig Bock hat, dann klickt man auf einen weiterführenden Link und lernt noch was anderes Neues. Und noch was. Und noch was.
So sagt man, meine letzten Streifzüge sind da auch schon ein paar Jahre her. Wer es stattdessen ein bisschen verspielter mag, der kann auch zu Xikipedia greifen und seiner Doomscrolling-Sucht nachgehen. Oder versucht sich am nächsten Speedrun, was dann auch so ein bisschen Gamification mit rein bringt. Empfehle ich persönlich, wenn man abends mal wieder nicht einschlafen kann, wobei die Speedrun-Nummer auch wieder zu höherem Puls führen kann ...
Wer hingegen ganz klassisch schlauer werden will und dabei ein bisschen mehr über seine nähere Umgebung erfahren will, greift einfach zu Local Wikipedia. Entweder ihr gebt dort die eigene Adresse manuell ein oder nutzt einfach die Standortfreigabe eures Browsers und bekommt direkt Artikel, die zu eurem Standort passen. Sieht dann bei mir in etwa so aus:
Local Wikipedia is Wikipedia, but only for things a half hour walk from you.
Bisschen schade, dass bei mir beim ersten Aufruf direkt das AKW Brokdorf kam, ein paar Reloads später wurde es aber angenehmer. Und irgendwie ist es dann auch schön, dass man all die Dinge schon mal irgendwie gehört und gesehen hat und so ein bisschen mehr darüber erfahren kann.
Wer auch mal will, schaut einfach hier vorbei.
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