Madsen - I don't give a f**k
Bevor mit SMILE das zehnte Studioalbum von MADSEN erschien, gab es mit I don't give a fuck die letzte Vorabsingle daraus. Ganz passend zum Titel präsentiert die Band sich darauf angriffslustig und empowernd.
"Egal wie gut es bei einem läuft, irgendwo anders läuft es besser. Das bekommen wir täglich durch kleine Bildschirme gespiegelt. Viele schöne Menschen zeigen wie perfekt ihr Leben ist. Gleichzeitig wird geurteilt, kritisiert und offen beleidigt. Der Ton hat sich verändert. Meinungen sind impulsiver und unreflektierter geworden. I don‘t give a fuck ist der Versuch, sich von all dem frei zu machen. Es tut gut diesen Satz zu schreien und zu sagen: Wir sind gut so wie wir sind!"
I don't give a fuck wird von einem heavy Stoner-Rock-Riff angetrieben und erzählt in den Strophen von Selbstzweifeln und ungefragten Meinungen, denen man täglich ausgeliefert ist. Mit kraftvollem Geschrei im Refrain ruft der Song dazu auf, das Außen auch mal das Außen sein zu lassen.
Nach dem Titeltrack Smile, dem temporeichen 1995, dem Polit-Song Auf die Barrikaden und Neue Erinnerungen ist I don't give a fuck bereits die fünfte Auskopplung aus dem Album.
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