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nanoCure - Die Revolution für die Textilindustrie (und euch) | Was is hier eigentlich los?
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nanoCure – Die Revolution für die Textilindustrie (und euch)

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Selten viel mir eine Headline schwerer, denn auf der einen Seite will ich damit nicht zu viel spoilern, auf der anderen Seite ist das einfach ein extrem geiles Produkt, auf dass vermutlich ein Großteil von euch gewartet hat, ohne zu wissen, dass er darauf gewartet hat.

Vor einer Weile schrieb mich Johannes an und hat mir sein Produkt vorgestellt, auf der Suche nach ein wenig medialer Unterstützung. Die soll er bekommen, denn nach dem ersten Absatz hat er zumindest mich schon mal für sich gewonnen.

Stell euch mal vor, ihr könntet von jetzt auf gleich dafür sorgen, dass eure Lieblingsklamotten nie wieder dreckig werden. Viel mehr noch, euer liebstes T-Shirt oder die 20 Jahre alte Hose, die ihr einfach nicht wegschmeißen wollt, wird auch noch langlebiger, UV-resistenter und kann weder durch Rotwein, Kaffee, Bier oder sonstigen Getränken versaut werden. Wär geil oder? Ist tatsächlich möglich!

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Die Rede ist hier von nanoCure bzw. genauer gesagt von TextilCure. NanoCure beschäftigt sich eigentlich damit, Hausfassaden und Immobilien dank Nanotechnologie besser gegen Schmutz und Witterungseinflüsse zu schützen.

Aber warum sollte man diese Technologie nicht auch auf andere Gegenstände ummünzen können und so einen unglaublichen Mehrwert schaffen? Kann ich euch nicht sagen, meine Begeisterung steht mir da leider im Weg. Denn TextilCure tut genau das und bringt diese Nanotechnologie nun auf Textilien. Das Ergebnis sind die Punkte, die ich bereits oben ansprach – Lieblingsklamotten in 1A Zustand.

Kommt euch bekannt vor? Ist klar, denn Vorbild war – wie so oft – die Natur selbst. Ihr kennt das unter anderem von Blättern, auf denen der Regen auch einfach abperlt – selbes Prinzip hier.

Allerdings ist die bisherige Industrie nicht gerade daran interessiert, dass unsere Klamotten so lange wie möglich halten – wie soll man denn da noch Geld verdienen. Daher setzen die Jungs von NanoCure auf eine Indiegogo-Kampagne, um die Produktion zu starten.

Am besten ihr schaut euch direkt auf der Kampagnen-Seite um, da ist auch noch mal alles ausführlich beschrieben.

Wie gesagt, ich find das unfassbar gut und freue mich schon jetzt, wenn die Kampagne erfolgreich beendet ist.

Fandest du gut? Dann erzähl es weiter:

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Sag was dazu!

  1. Bissl zweischneidig, frag mich was passiert, wenn das Zeug in den natürlichen Kreislauf gelangt… . Gab da mal ne Untersuchung hinsichtlich der Klamotten namenhafter Hersteller (Outdoor). Die versuchen ja auch mit allen möglichen Mitteln, ihren Kram wasserdicht und atmungsaktiv etc zu bauen.
    Hab natürlich (leider) den Link zur Studie nicht mehr (könnte sowas hier gewesen sein: http://www.adventure-magazin.de/Chemie_fuer_jedes_Wetter.htm).

    • Martin

      Hm, an sich ein guter Punkt. Aber ich bin kein Fan davon, immer gleich die negativen Seiten zu sehen. Vermutlich wird man in Deutschland sowieso diverse Tests in der Hinsicht durchlaufen müssen, nicht umsonst kommen die meisten Meldungen eher von Produkten aus Billig-Produktions-Ländern. Muss man mal abwarten, dennoch ist die Idee an sich sehr geil oder?

    • Studien haben erwiesen, dass Silizium-Nanopartikel nicht gesundheits- bzw umweltschädigend sind.
      Das ist eine andere Sache bei metallischen, sprich Aluminium- oder Silberpartikeln, denn diese dringen in Zellen ein und aufgrund ihrer groben Struktur zerstören sie die Zellen von innen. Solche Partikel werden gern für antibakterielle Schneidebretter und andere antibakterielle Oberflächen benutzt.
      Damit will aber nanoCure, auch mit dem TextilCure Produkt nichts zu tun haben, denn das ist nicht nachhaltig und mit gutem Gewissen zu verkaufen.
      Siliziumpartikel gerade in langkettiger Form, wie sie für die Produkte verwandt werden, sind auf der Haut, in der Luft, sowie im Wasserkreislauf völlig unbedenklich und werden auch in der Lebensmittelindustrie genutzt um das Fließverhalten zu fördern. (Ketchupflasche, Salzstreuer etc.pp)

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