Trailer: The King of Color
Mitte letzten Jahres hatte ich schon mal einen kleinen Film, der sich mit dem Thema „Pantone“ beschäftigt und mir endlich mal erklärt hat, warum das Zeug so teuer ist und worin eigentlich der Erfolg davon besteht. Was er nicht getan hat: Die Absurdität aus dem Thema zu nehmen, denn ... Pantone ist ja eigentlich nur erfolgreich, weil es Dingen eine Definition gibt, die ohnehin schon da sind. Und weil halt alle irgendwie sagen „das isses“ und damit erst den Wert dafür erschaffen. Das ist ungefähr so, als würde jetzt jemand sagen, dass Kartoffeln ab sofort Birnen heißen und Birnen ab sofort Kartoffeln, alle glauben das einfach so – und irgendwo wird dann damit auch noch sinnlos viel Geld verdient. Okay, der Vergleich hinkt an einigen Stellen, aber ihr wisst, was ich meine. Irgendwie steckt da kein echter Wert dahinter.
Auf der anderen Seite: Das gilt im Prinzip für so ziemlich alles, Geld hat ja auch nur einen bestimmten Wert, weil Gesellschaften eben diesen Wert mehr oder minder mehrheitlich bestimmt haben und dann ist das einfach so.
Wie dem auch sei, der Kopf hinter allem ist Lawrence Herbert, von manchen auch gern mal als „King of Color“ bezeichnet. Der hat in den 60ern in der Drucker-Branche gearbeitet und wie viele andere festgestellt, dass das alles sehr chaotisch war, weil Definitionen für Farben eben nicht allgemeingültig waren und dann natürlich Kunden sich darüber beschwert haben, dass das fertig gedruckte Produkt ganz anders aussah, als erwartet. Also hat er das Pantone Matching System erfunden ... und jede Menge Geld damit verdient.
Und genau darüber gibt es einen Film:
Auf der dazugehörigen Webseite steht, dass der Film im Dezember in die Kinos kommen soll, aber ... viel mehr find ich dazu auch nicht. Wir dürfen also gespannt sein, welcher Dezember damit am Ende gemeint ist.
[via]



