Wenn man schon verkackt, dann wenigstens mit Anstand

Wenn man schon verkackt, dann wenigstens mit Anstand

Ich kannte es bisher immer nur aus irgendwelchen Serien oder Filmen: Buchstabierwettbewerbe. Gibt es sowas auch in Deutschland? Oder haben wir dafür die PISA-Qualifikation nicht geschafft? Ist ja schließlich ein ziemlich okayer Wettbewerb, auch wenn man wahrscheinlich einen Großteil der Wörter entweder nicht kennt oder nach dem Wettbewerb nie wieder benutzt.

Zumindest für das eigene Hirnschmalz kann ein bisschen buchstabieren nicht schaden. Jack Pasche, damals 12 Jahre alt, hat an der SCRIPPS Spelling Bee 2012 teilgenommen, eine Veranstaltung, die wahrscheinlich hierzulande einfach mal niemand kennt – in den Staaten scheint das aber ziemlich angesagt zu sein. Zumindest findet man auf der Webseite auch Infos zu Fernsehübertragungen (was aber auch bedeuten könnte, dass das amerikanische Fernsehen noch schlechter ist als hier bei uns und man einfach nichts besseres hat).

Auf jeden Fall sollte Pasche dann das wunderbare Wort „idiosyncratically“ buchstabieren – zu deutsch „eigentümlich“. Das Problem bei diesen Wettbewerben ist: gesagt ist gesagt. Und so kommt es wie es kommen muss, Pasche verkackt und weiß das auch ziemlich schnell, was ihn allerdings nicht davon abhält, mit erhobenen Hauptes die Nummer zu Ende zu bringen:

Einfach durchziehen, fand Olli Kahn schließlich auch schon immer gut.

[via]

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Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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