Wie Asphalt für neuen Asphalt recycelt wird - Was is hier eigentlich los

Wie Asphalt für neuen Asphalt recycelt wird

Wie Asphalt für neuen Asphalt recycelt wird | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Vor ein paar Monaten hab ich mal eine Doku gesehen, bei der es darum ging, dass irgendein Teilstück auf irgendeiner Autobahn ausgebessert, saniert oder neu gebaut wurde. Spannend, weil man als Autofahrer von Baustellen ja oft nur den nervigen Kram mitbekommt: Stau und Geschwindigkeitsreduzierungen bis zur Unendlichkeit.

Immerhin, ich bin mittlerweile in einem Alter angekommen, bei dem man sagen darf, dass das ja auch sein muss, es ohnehin keine Rolle spielt, wann man irgendwo ankommt, solange man ankommt und man ja auch Verständnis haben muss, weil diese Bauarbeiten ja letztendlich für uns vorgenommen werden, damit wir demnächst wieder viel angenehmer fahren können.

Das meiste mag sogar stimmen, vermutlich gibt es aber auch ein paar Baustellen, damit es Baustellen gibt und sich so manch einer einfach die Taschen voll haut. Schwarze Schafe findet man schließlich überall, warum also nicht auch im Baugewerbe?

Jedenfalls war das dennoch recht spannend, weil Dokumentationen vom NDR ohnehin immer gut gemacht sind und bei der Aktion vor allem Zeit eine wesentliche Rolle spielte. Denn jede Stunde, während der auf einer Baustelle nicht gebaut, der Verkehr aber dennoch eingeschränkt wird, kostet richtig viel Geld – nicht zwingend direkt, aber eben durch verlangsamten Verkehrsfluss. Zeit ist halt eben doch Geld.

Dazu kam, dass man auch irgendeinen hochmodernen verbaut hat. Vielleicht diesen geilen Flüster-, den man von mir aus gern überall verwenden darf oder noch was viel Besseres, weiß ich leider nicht mehr. Auf jeden Fall war der recht empfindlich, wenn er verbaut wird und auch hier hat Zeit eine wesentliche Rolle gespielt.

Aber man lernt dabei nicht nur, wie Straßen gebaut werden, sondern auch was mit dem ganzen Zeug passiert, dass man dafür erstmal wegnehmen muss. Denn einfach Straße über Straße bauen ist halt nicht – das sieht ja allein schon fürs Auge beschissen aus. Nein, tatsächlich ist man hier sogar so ein bisschen nachhaltig unterwegs, denn wird nicht selten recycelt. Heißt: Weggerissen, extrem zerkleinert und dann einfach bei der Herstellung von neuem untergemischt – hat dann auch den netten Nebeneffekt, dass dabei gut Geld gespart werden kann und sieht dann in etwa so aus:

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Schade, dass das teils nicht überall erlaubt ist.

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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