Wie die Bleistifte von Blackwing hergestellt werden
Letzte Woche haben wir neben all dem Trubel, der gerade angesagt ist, unter anderem das Kinderzimmer für die Leute fertig gemacht – natürlich mit unfassbar großer Hilfe von meinen Schwiegereltern und Schwägerin. Wäre allein auch gar nicht zu stemmen gewesen, schon gar nicht in der Kürze der Zeit, wobei ... ich bin nach wie vor unsicher, ob man auch zwingend noch mal Möbel abschleifen und neu lackieren hätte müssen. Aber ich hab mich auch eher aus den Farbgeschichten rausgehalten und auf die groben Dinge sowie Strom-Zeug beschränkt, für viel mehr war ehrlicherweise auch kein Platz.
Den krönenden Abschluss gab es dann am Freitag, als wir die letzten Bücherregale angebracht haben, und dabei ist mir wieder aufgefallen, wie sehr man das zur Wissenschaft machen kann. Vor allem, wenn man nicht diesen einen super dünnen Bleistift zur Hand hat, der durch ein vorgebohrtes Loch passt, um dann genau die Stelle anzuzeichnen, in die man bohren muss. Natürlich könnte man einfach eine Bleistiftmine nehmen und die nutzen – wir alle wissen aber auch, dass die Vieles sind, nur nicht sonderlich stabil. Spätestens bei der Lagerung und im Alltag brechen die einfach ab und dann hat man auch nichts gewonnen.
Allerdings bin ich auch nicht so im Bau- und Bleistift-Game drin, dass ich sicher behaupten kann, dass es da nichts gibt – nur bekannt ist mir halt nichts. Und bekannt waren mir auch nicht die Bleistifte von Blackwing, die aber wohl so gut sein sollen, dass schon zahlreiche Grammy-, Emmy-, Pulitzer- und Oscar-Preisträger damit geschrieben haben. Vor allem zeichnen sich die Dinger aber wohl dadurch aus, dass der Radierer am Ende des Stiftes nicht die allseits bekannte runde Form hat, sondern eckig daherkommt – wie gesagt, ich hab zu wenig Ahnung davon, um das qualitativ beurteilen zu können, genauso steht die Frage im Raum, warum das andere nicht einfach nach machen. Naja.
Jedenfalls hat Blackwing vor ein paar Wochen ein Video veröffentlicht, dass einen kleinen Einblick die Herstellung der Bleistifte gibt, und so erfahren wir immerhin mal, wie die Dinger gemacht werden:
Take a first-ever, in-depth look at the Blackwing pencil manufacturing process. This short film gives a glimpse into its manufacturing facilities in Japan and California. Beginning in Kofu, Japan, the film details the intricate graphite formulation and cutting process, then transitions to the woodworking facility in Tokyo where the pencils are pressed and lacquered.
Finally, it ends in Stockton, California at Blackwing's headquarters where the pencils are imprinted, assembled with its signature ferrule, quality-checked, and hand-packed. Each and every Blackwing pencil is thoughtfully made to help you slow down and have the best tools for your creative journey.
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Wieder was gelernt.
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