Martin
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Wie ein Weinglas gebaut wird

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Na ihr kleinen Babymaulwürfe – was treibt ihr so am langen Wochenende? Große Saufparade angesagt? Oder doch lieber gemütliches Beisammensitzen und Vater- sowie Muttertag zelebrieren? Ich find es ja ein bisschen schade, dass im Gegensatz zum Muttertag der Vatertag noch immer nicht die gleiche Anerkennung hat – sieht man ja allein schon daran, dass er sich mit dem Männertag und Christie Himmelfahrt den Tag teilen muss. Warum gibt es dafür eigentlich keine Feministinnen? Väteristinnen quasi – das wär wenigstens mal etwas, für das es sich zu kämpfen lohnt.

Falls ihr allerdings weder der Alkoholika fröhnen wollt, noch bei Kaffee & Kuchen den Tag mit der Erzeugerfraktion dahin gleiten lasst – dann bastelt doch zur Abwechslung mal ein Weinglas. Schließlich lässt so ein Weinglas darauf schließen, dass ihr auch Wein trinkt, entsprechend eine geschulte Zunge habt und wisst, wie man mit Aromatik und Co. umzugehen hat – ihr gehört damit quasi automatisch zur gehobenen Bevölkerungsschicht (zumindest so lange, bis jemand merkt, dass ihr in das Weinglas nur Kakao füllt).

Kleider machen Leute war zwar ein einigermaßen okayes Schulbuch, aber die Wahrheit ist: erst ein Weinglas öffnet euch die Tür zu Entscheidern, Macht und Geld. Und je mehr Weingläser man hat, umso besser.

Im Grunde ist das auch gar nicht mal so schwer – ihr braucht natürlich das entsprechende Werkzeug, aber am allerwichtigsten ist der Schlauch im Mund. Ohne den geht halt nix:

Aber Spaß beiseite: es ist immer wieder faszinierend, wie Gläser eigentlich hergestellt werden können. Das hat schon fast nichts mehr mit Handwerk zu tun, sondern ist eigentlich viel mehr Kunst. Toll.

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